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Neuer Bahnhofsvorplatz mit Bushaltestelle in Haste eröffnet

v.l. Burchard Führer, Geschäftsführer Burchard Führer GmbH, Landrat Jörg Farr, Minister Grant Hendrik Tonne, Dr. Eike Schmedes, Geschäftsführer Burchard Führer GmbH, Bürgermeister Sigmar Sandmann mit Mitgliedern des Rates der Gemeinde Haste. Quelle: Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser.

Haste. Nach rund neunmonatiger Bauzeit wurde am Freitag, 17. April, der neu gestaltete Bahnhofsvorplatz mit modernisierter Bushaltestelle in Haste feierlich eröffnet. Zahlreiche Gäste aus Bürgerschaft, Politik, Verwaltung, der Dorfregion „Wir in den Büntedörfern“, Vertreter von Ingenieur- und Planungsbüros sowie Baufirmen nahmen an der Veranstaltung teil.

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Der Bürgermeister von Haste, Sigmar Sandmann, begrüßte die Anwesenden und wies auf die Verantwortung der Gemeinde als Projektträgerin hin, die der neue Bahnhof mit sich bringt: „Dieser Verantwortung hat sich der Rat der Gemeinde gestellt. Der Bahnhof Haste ist täglicher Umsteigepunkt für Pendler*innen und wird mit der neu gestalteten, modernen und barrierefreien Bushaltestelle funktionsfähiger. Gleichzeitig ist das Ensemble aus sanierten Gebäude der Rosenblatt Seniorenpflege GmbH und neu gestaltetem Bahnhofsvorplatz ein attraktiver Blickfang für Bahnreisende und Bürgerschaft.“

Die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes umfasst unter anderem erneuerte Fahrbahnstreifen und Parkplätze für den Individualverkehr sowie eine zeitgemäße Beleuchtung, elektronische Fahrgastinformationssysteme und attraktive Grünflächen. Von der neuen Bushaltestelle mit modernisiertem Wartebereich, können künftig bis zu drei Busse gleichzeitig unabhängig voneinander an- und abfahren. Mit der Eröffnung wird der Bahnhofsvorplatz zum wichtigsten Umsteigepunkt zwischen Zug und Bus in der Dorfregion und trägt zur Aufwertung des Ortsbildes bei.

„Das Projekt ist ein Vorzeigebeispiel dafür, wie moderne Mobilitätsinfrastruktur im ländlichen Raum gestaltet werden kann und beweist, dass Förderprogramme vor Ort spürbar wirken“, betonte Dr. Frank Heidrich, stellvertretender Landesbeauftragter für regionale Landesentwicklung Leine-Weser, anlässlich der Veranstaltung.

Das Projekt ist Teil des Dorfentwicklungsprogramms „Wir in den Büntedörfern“ und wird mit EU-Mitteln durch das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser in Höhe bis zu 293.600 Euro gefördert. Weitere Fördermittelgeber sind die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH und der Landkreis Schaumburg.

„Mit der neuen Haltestellenanlage in Haste stärken wir nicht nur den öffentlichen Nahverkehr, sondern schaffen ganz konkret mehr Teilhabe und Lebensqualität für die Menschen vor Ort. Barrierefreie und gut vernetzte Mobilität ist ein zentraler Baustein für eine zukunftsfähige Region. Dass das Land diesen Ausbau mit erheblichen Mitteln unterstützen konnte, freut mich sehr – denn hier entsteht ein echter Mehrwert, der den Alltag vieler Bürgerinnen und Bürger spürbar erleichtert“, sagte der Niedersächsische Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne.

„Der Haster Bahnhof ist der am meisten frequentierte Bahnhof in unserem Landkreis und damit das Tor zum Schaumburger Land. Ich freue mich, dass jetzt die Bushaltestelle und der Bahnhofsvorplatz leistungsfähig und zukunftssicher ausgebaut wurden. Herzlichen Dank an die Vertreter der Gemeinde Haste, die Landesnahverkehrsgesellschaft und das Amt für Regionale Landesentwicklung Leine-Weser, die gemeinsam mit dem Landkreis diese Investition getragen haben", sagte Jörg Farr, Landrat des Landkreises Schaumburg.

Hintergrundinformationen:

Das Dorfentwicklungsprogramm ist ein zentrales Förderinstrument des Landes Niedersachsen zur nachhaltigen Entwicklung ländlicher Räume. Ziel ist es, die Lebensqualität in Dörfern und kleinen Gemeinden zu sichern und zu verbessern, die Infrastruktur zu modernisieren und die Attraktivität des ländlichen Raums als Wohn-, Arbeits- und Lebensort zu stärken. Die Förderung erfolgt in der Regel aus Mitteln des Landes Niedersachsen und des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Die Projekte werden in enger Zusammenarbeit zwischen Kommunen, den Ämtern für regionale Landesentwicklung und weiteren Partnern umgesetzt.

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