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Neuer Zentraler Omnibusbahnhof in Springe: Rat entscheidet über Bebauungsplan

Springe. Die Stadt Springe steht vor einem wichtigen Schritt in ihrer Stadtentwicklung: Mit dem Bebauungsplan Nr. 88 „Zentraler Omnibusbahnhof“ soll die Grundlage für einen neuen zentralen Busbahnhof geschaffen werden. Nach Abschluss der Beteiligungsverfahren wird der Rat im Juni  Ã¼ber die endgültige Satzung entscheiden.

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Kaum Einwände, klare Richtung

Im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Öffentlichkeitsbeteiligung vom 30. März bis 4. Mai 2026 gab es keine Einwendungen aus der Bevölkerung. Auch die parallel beteiligten Behörden brachten lediglich geringfügige Hinweise ein, die in die Planung eingearbeitet wurden. Damit gilt der Weg für den Beschluss als frei.

Die zuständigen Gremien – der Ausschuss für Planung, Umwelt und Klimaschutz sowie der Verwaltungsausschuss – empfehlen dem Rat, den Bebauungsplan zu beschließen. Die finale Entscheidung ist für den 25. Juni vorgesehen.

Was konkret beschlossen werden soll

Der Rat soll mehrere zentrale Punkte verabschieden:

- die Abwägung der Stellungnahmen der beteiligten Behörden,

- den Bebauungsplan selbst als Satzung,

- die zugehörige Begründung,

- sowie eine Anpassung des Flächennutzungsplans.

Letzterer Schritt ist notwendig, da der Bebauungsplan nicht direkt aus den bisherigen Darstellungen des Flächennutzungsplans entwickelt wurde. Daher wird dieser im sogenannten Berichtigungsverfahren nachträglich angepasst.

Nach derzeitigem Kenntnisstand soll die Neu- und Umgestaltung des ZOB Springe durch die Region Hannover erfolgen. Die zu errichtenden Kanäle, Erschließungsanlagen und das Kioskgebäude werden nach Fertigstellung an die Stadt Springe übertragen.

Bedeutung für die Stadtentwicklung

Mit dem geplanten zentralen Busbahnhof verfolgt die Stadt Springe das Ziel, den öffentlichen Nahverkehr besser zu bündeln und attraktiver zu gestalten. Eine moderne Infrastruktur könnte nicht nur die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger verbessern, sondern auch zur Reduzierung des Individualverkehrs beitragen.

Sollte der Rat dem Vorschlag folgen, wäre ein weiterer wichtiger Meilenstein für die Verkehrsentwicklung in Springe erreicht – mit potenziell langfristigen Vorteilen für Umwelt und Stadtstruktur.

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