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Neues Zentrum der Sozialen Dienste - Grundsteinlegung für das 3 Millionen Projekt vom ASB

Grundsteinlegung bei Sonnenschein: (v.l.) Oliver Isenbart (Inhaber Baufirma), ASB-Geschäftsführer Jens Meier, Polier Ralf Kühl, Architektin Adelaida Braun, Bürgermeister Henning Schünhof und der ASB-Vorsitzende Friedbert Mordfeld.

Barsinghausen. Am Freitagmittag hat der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) bei strahlendem Sonnenschein die Grundsteinlegung für sein neues Zentrum der Sozialen Dienste gefeiert. Bereits Ende des Jahres soll der rund drei Millionen Euro teure Bau fertiggestellt sein.

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„Der ASB hat sich in den letzten Jahren enorm entwickelt“, erklärte der ASB-Vorsitzende Friedbert Mordfeld bei der Begrüßung. „Der Bedarf ist groß und wir wachsen und expandieren.“

Von der Kita über den Rettungsdienst bis hin zur Altenpflege sei der Bedarf an entsprechenden Diensten in der Bevölkerung hoch. „Daher ist es erforderlich und auch sinnvoll, weiter in den Standort Barsinghausen zu investieren“, so Mordfeld weiter.

Lob aus dem Rathaus

Auch Bürgermeister Henning Schünhof zeigte sich erfreut über das Projekt. „Stadt und ASB haben stets gut zusammengearbeitet – egal ob bei Kitas oder beim Aufbau des Corona-Testzentrums. Daher ist es lobenswert, dass wir heute hier stehen und nicht nur der ASB-Ortsverein, sondern auch der Landesverband hinter dem Projekt steht.“

Modernes Gebäude mit besonderer Architektur

An der Marie-Curie-Straße baut der ASB auf einem gut 6.000 Quadratmeter großen Grundstück ein Gebäude mit rund 700 Quadratmetern Nutzfläche.

Das Gebäude wird ebenerdig gebaut, soll jedoch die Option erhalten, später mehrstöckig erweitert zu werden. Auffällig ist die Architektur: Statt rechter Winkel sollen Viertelbögen dem Bau einen eigenen Charakter verleihen und zugleich einen attraktiven Arbeitsplatz für die Mitarbeitenden schaffen.

Auf dem Flachdach ist zudem eine Photovoltaikanlage geplant.

Platz für ambulante Dienste und Hausnotruf

Der Neubau soll künftig die Sozialen Dienste beherbergen. Dazu gehören unter anderem zwei ambulante Pflegedienste sowie die Hausnotruf-Abteilung. Neben großzügigen Büros sind auch Ruheräume vorgesehen.

Wenn alles planmäßig verläuft, soll das Gebäude zum Jahresende fertiggestellt sein. Anschließend sollen die Außenanlagen gestaltet werden. Zum Start werden rund 50 Dienstfahrzeuge auf dem Gelände stationiert.

Bereits jetzt ist ein zweiter Bauabschnitt geplant: Ab 2027 oder 2028 könnte auf dem Gelände eine weitere Tagespflege entstehen.

„Ich hoffe, dass der Platz für die nächsten Jahre ausreicht, denn der Bedarf wächst stetig“, sagte ASB-Geschäftsführer Jens Meier bei der Grundsteinlegung.

Sechs Liegenschaften betreibe der ASB derzeit in Barsinghausen – ein Zeichen für die gute Zusammenarbeit vor Ort.

„Bereits 1930 wurde der ASB in Barsinghausen gegründet, allerdings schon 1933 verboten. Der Grundgedanke blieb jedoch über Generationen erhalten, weshalb der ASB 1968 wieder etabliert wurde – und das bis heute“, so Meier.

Neue Möglichkeiten für bestehende Standorte

Durch den Neubau würden an anderen Standorten Kapazitäten frei, die künftig neu genutzt werden könnten, erklärte Meier weiter.

Die Rettungswache an der Siegfried-Lehmann-Straße soll zwar als Standort erhalten bleiben, entspreche jedoch nicht mehr dem modernsten Stand und müsse überplant werden. „Das Grundstück dort bietet viele Möglichkeiten.“

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