Springe. Petra Keck (53) wird bei der Kommunalwahl 2026 für das Amt der Bürgermeisterin der Stadt Springe kandidieren. Die parteilose Sparkassenbetriebswirtin tritt im September als unabhängige Kandidatin an.
„Ich bewerbe mich um das Amt der Bürgermeisterin, um gemeinsam zu gestalten – klar, konstruktiv und mit einem Blick auf das Ganze“, erklärt Keck, die ihre Kandidatur am Rande einer Veranstaltung zum Weltfrauentag am 8. März mitteilte. Springe brauche eine Führung, die Verwaltung, Stadtrat und Bürgerschaft wieder stärker miteinander verbinde.
Keck, geboren in Hannover, ist in Springe aufgewachsen und lebt mit ihrer Familie seit 50 Jahren in Völksen. Sie engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich – unter anderem als Vorsitzende des Vereins Kinder leben in Völksen e.V. (KliV e.V.) und als Mitinitiatorin des Dorfgemeinschafts-Projekts „Haus für alle Leute“. Die Mutter von drei Kindern arbeitet seit August 1992 bei der Sparkasse Hannover und ist dort seit 2003 zudem als Gleichstellungsbeauftragte tätig. Für das Amt der Bürgermeisterin bringt sie Erfahrung in Organisationsentwicklung, moderner Zusammenarbeit und strategischer Projektsteuerung mit.
Warum kandidiert sie? Viele Menschen haben ihr über die Jahre zugetraut, Verantwortung zu übernehmen. Keck selbst hat sich lange nicht als typische Politikerin gesehen – und ist überzeugt: „Genau das ist heute meine Stärke. Irgendwann habe ich gemerkt: Es geht nicht darum, in die Politik zu gehen – sondern für mich ist es der richtige Weg, Verantwortung für meine Stadt zu übernehmen.“ Springe brauche genau diese Mischung aus Erneuerung, Verlässlichkeit und einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe, davon ist Petra Keck überzeugt.
In den vergangenen Monaten hat Keck Gespräche mit allen demokratischen Ratsparteien geführt. Ihre Kandidatur versteht sie als Angebot zur verbindenden Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg – und zwar von Beginn an. „Als parteilose Kandidatin sehe ich mich, unabhängig von Fraktionsvorgaben, ausschließlich den Bürgerinnen und Bürgern verpflichtet. Mein Ziel ist es, gute Lösungen für Springe zu entwickeln – und zwar für die gesamte Stadt mit ihren zwölf Ortsteilen“, so Keck.
Für die Völksenerin umfasst das Amt drei gleichwertige Aufgaben: die Leitung der Verwaltung, die verantwortliche Mitwirkung im Rat sowie den direkten Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern. „Diese drei Bereiche müssen gut zusammenarbeiten und für Springe wirken. Gute Zusammenarbeit beginnt bei der Bürgermeisterin – und mein Ohr gehört den Menschen in Springe. Nur wenn ich weiß, wo konkreter Handlungsbedarf besteht, kann ich gezielt Verantwortung übernehmen“, betont Keck.
Ihre inhaltlichen Schwerpunkte liegen auf einer konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Politik und Verwaltung, einer soliden Haushaltsführung mit strategischer Fördermittel-Nutzung, der Stärkung von Bildung und Vernetzung, Digitalisierung mit konkretem Mehrwert sowie der Schaffung von verlässlichen Rahmenbedingungen für Wirtschaft und Ehrenamt. „Springe lebt vom Engagement seiner Menschen. Dieses Engagement verdient klare Strukturen, verlässliche Rahmenbedingungen und transparente Entscheidungen.“
Um die nötigen Stützungsunterschriften für ihre Kandidatur als unabhängige Bewerberin zu sammeln, will Keck in den kommenden Wochen in allen zwölf Ortsteilen bewusst das persönliche Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern suchen. Ergänzend startet sie zwei Dialogformate: Unter dem Titel „Auf einen Kaffee mit Petra“ lädt sie alle Springerinnen und Springer regelmäßig zu offenen Gesprächsrunden ein. Die erste Veranstaltung ist für den 13. März geplant. Zudem wird sie mit dem Podcast „Auf einen Kaffee mit Petra – auf’s Ohr“ Menschen aus allen Ortsteilen zu Wort kommen lassen. „Ich möchte zuhören, verstehen und Verantwortung übernehmen. Wer führt, muss Entscheidungen erklären können – und ansprechbar sein.“

