Neustadt. Nach dem versuchten Tötungsdelikt in Neustadt am Rübenberge hat die Polizei ihre Präsenz und Ansprechbarkeit auf öffentlichen Wegen und Plätzen nach eigenen Angaben erhöht.
„Viele Neustädterinnen und Neustädter sehen aktuell mehr Polizei als gewohnt: zu Fuß in der Innenstadt, im Streifenwagen in den Wohngebieten und besonders auch in den Abend- und Nachtstunden“, erklärte die auch für Neustadt zuständige Leiterin der Polizeiinspektion Garbsen, Leitende Polizeidirektorin Ilka Kreye, am heutigen Freitag.
Mehr Polizei auf den Straßen heißt dabei jedoch nicht, dass etwas Neues passiert ist oder eine neue Gefahr besteht. „Wir sind da, um nach der Tat in der Nacht zu Dienstag zum einen vorzubeugen und zum anderen das durch die durch einzelne Personen ausgeübte Gewalt beeinträchtigte Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken“, betonte Ilka Kreye. „Wer meint, Konflikte in Neustadt mit Gewalt austragen zu können, soll wissen: Wir sind hier, um denen entgegenzutreten, die Gewalt suchen, und um all jene zu schützen, die ein friedliches Miteinander wünschen.“
In Verbindung mit der erhöhten Präsenz finden auch Kontrollen von Personen oder Fahrzeugen statt. Auch diese polizeilichen Maßnahmen müssen nicht beunruhigen, im Gegenteil: „Jede Kontrolle ist ein Beitrag zur Gewährleistung der Sicherheit in Neustadt“, erklärt Ilka Kreye.
Ein weiterer positiver Nebeneffekt ergibt sich aus der verstärkten polizeilichen Präsenz. „Wir wollen nicht nur gesehen werden, sondern mit der Bevölkerung auch ins Gespräch kommen“, betont die Leiterin der Polizeiinspektion Garbsen. „Sprechen Sie unsere Kolleginnen und Kollegen an, wenn Sie Fragen haben oder etwas beobachten.“
Die sichtbare Präsenz wird so lange aufrechterhalten, wie es die Lage erfordert. Die Maßnahmen orientieren sich dabei stets am Ziel, dass nicht nur die Stadt Neustadt sicher bleibt, sondern sich auch die Menschen, die hier leben, sicher fühlen.“

