Region. Am heutigen sechsten Bundesweiten Warntag wurden in ganz Deutschland die Warnsysteme für Krisen- und Katastrophenfälle auf den Prüfstand gestellt. Die erste Bilanz des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) fällt positiv aus.
Die Warnungen erreichten die Bürgerinnen und Bürger bundesweit zuverlässig über die verschiedenen Kanäle. Dazu gehörten Fernsehen, Radio, Smartphones, Cell Broadcast, Warn-Apps und digitale Stadtinformationstafeln. Auch Sirenen und andere lokale Warnkanäle wie Lautsprecherwagen kamen zum Einsatz.
Alexander Dobrindt, Bundesminister des Innern: „Der heutige Bundesweite Warntag zeigt: Unsere Warnsysteme funktionieren zuverlässig, erreichen unsere Bevölkerung auf den unterschiedlichsten Wegen und sind wichtiger Teil unseres leistungsstarken Bevölkerungsschutzes.“
BBK-Präsidentin Grit Tüngler: „Wir blicken auf einen erfolgreichen sechsten Bundesweiten Warntag. Dabei konnten wir zeigen, dass unser Bundeswarnsystem und die daran angeschlossenen Warnkanäle zuverlässig funktionieren und im Ernstfall Millionen von Bürgerinnen und Bürgern warnen. Mein Dank gilt allen, die am heutigen Bundesweiten Warntag mitgewirkt haben: den Bundesländern, Kommunen, Warnmultiplikatoren sowie allen Partnern, von den Mobilfunkanbietern bis hin zu technischen Dienstleistern.“
Online-Umfrage für Bevölkerung läuft
Auch in diesem Jahr bittet das BBK die Bevölkerung, ihre Erfahrungen bis zum 17. September 2026 unter www.warntag-umfrage.de mitzuteilen. Die Ergebnisse werden wissenschaftlich ausgewertet und fließen in die weitere Optimierung der Warnsysteme ein.

