Ab dieser Woche steht der große Kran für 14 Tage still. Der Grund dafür ist organisatorisch sinnvoll – viele Mitarbeiter des Unternehmens kommen aus dem europäischen Ausland. Die Urlaubsplanung erfolgt bewusst gebündelt: Das gesamte Team nimmt gleichzeitig frei, um die nächsten Schritte im Hochbau mit voller Manpower angehen zu können.
Trotz Kranpause geht es auf der Baustelle weiter: Die Zeit wird genutzt, um Anschlussarbeiten im Erdreich voranzubringen. Zudem finden weiterhin archäologische Untersuchungen statt. In den vergangenen Tagen wurden weitere mittelalterliche Fundamente entdeckt, ein ca. 600 Jahre alter Knüppeldamm freigelegt und in tieferen Schichten sogar Spuren von Feuer nachgewiesen. Ob diese auf ein historisches Großereignis –ein bekanntes Stadtfeuer – zurückzuführen sind, lässt sich derzeit noch nicht sicher sagen. Die Funde zeigen jedoch erneut, wie geschichtsträchtig das Areal rund um den Burghof ist.
Anfang September ist die Baustelle wieder vollständig besetzt. Dann werden die nächsten Etagen in Angriff genommen und das neue Rathaus wird sichtbar weiter in die Höhe wachsen.