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Schützenausmarsch: Polizei rechnet mit Verkehrsbeeinträchtigungen in Hannover

Symbolfoto. Quelle: pixabay.

Hannover. Aufgrund des traditionellen Schützenausmarsches in der Innenstadt Hannovers am Sonntag, 05. Juli, rechnet die Polizei mit zahlreichen Einschränkungen. Aufgrund des Festumzugs sind zum Teil stark frequentierte Straßen und Plätze zeitweilig gesperrt, sodass insbesondere der Individualverkehr von den Einschränkungen betroffen sein wird. Die Polizei rät deshalb dazu, auf Busse und Stadtbahnen umzusteigen oder das Fahrrad für Fahrten ins Zentrum zu nutzen.

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Am kommenden Sonntag findet in der hannoverschen Innenstadt einer der Höhepunkte des Schützenfestes (03. Juli bis 12. Juli) statt. Über mehrere Stunden hinweg zieht der traditionelle Schützenausmarsch vom Platz der Menschenrechte über weite Teile des Stadtzentrums zum Schützenplatz. An ihm werden hunderte Kapellen und Fanfarenzüge sowie Tanz- und Schützenvereine aus dem Bundesgebiet und dem nahen europäischen Ausland teilnehmen. Damit der Ausmarsch störungsfrei verlaufen kann, richtet die Polizei an zahlreichen Stellen entlang der Aufzugroute Verkehrssperren ein. In der Folge kommt es auf den betroffenen Straßen und Plätzen zeitweilig zu erheblichen Einschränkungen für den Autoverkehr.

Die Straßensperrungen betreffen neben dem Platz der Menschenrechte auch den Friedrichswall, die Osterstraße, die Schmiedestraße, die Leinstraße, die Karmarschstraße, den Friederikenplatz, die Lavesallee sowie die Waterloostraße bis hinunter zum Schützenplatz. Zudem ist die Willy-Brandt-Allee für den Verkehr gesperrt.

Die Sperrpunkte werden so eingerichtet, dass ein weiträumiges Umfahren der Aufzugsstrecke ermöglicht wird. Für die Dauer des Schützenausmarsches wird ein Verlassen der Innenstadt mit dem Auto aufgrund der Länge des Aufzugs sowie der damit verbundenen Sicherheitsanforderungen grundsätzlich nicht möglich sein.

Grundsätzlich sollten die Bereich rund um das Nordufer des Maschsees, des Schützenplatzes sowie zwischen Neuem Rathaus und Friederikenplatz von Autofahrenden gemieden werden.

Die Polizei appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, das Auto stehen zu lassen und für Fahrten in die Innenstadt beziehungsweise zum Schützenausmarsch Stadtbahnen oder das Fahrrad zu nutzen. Besucher von außerhalb sollten ausgeschilderte Park-and-Ride-Parkplätze ansteuern und dann auf Bahnen umsteigen. Kurzzeitig kann auch der Öffentliche Personennahverkehr von Einschränkungen betroffen sein. Die Verkehrsbeeinträchtigungen werden von 8 Uhr bis 16 Uhr erwartet.

Hinweis polizeiliche Drohne: Die Polizei beabsichtigt für die Großveranstaltung den Einsatz einer Drohne für die Aufnahme von Bildern aus der Luft. Dieses Einsatzmittel ist geeignet der Gesamteinsatzführung einen Überblick über komplexe Geschehen im Kontext der Menschenansammlung zu verschaffen und ggf.

potenzielle Konflikte aus der Luft zeitnah zu erkennen, um ggf. Störungen oder Straftaten durch ausgewählte polizeiliche Maßnahmen schnellstmöglich zu verhindern. Personenbezogene Daten, soweit keine rechtlichen Voraussetzungen vorliegen, werden nicht erhoben und nicht gespeichert.

Hinweis zur temporären Drohnenflugbeschränkung: Anlässlich des Schützenausmarsches wird in der Zeit von 7 Uhr bis 15 Uhr im Umkreis von einem Kilometer um das Neue Rathaus eine temporäre Betriebseinschränkung für den Drohnenbetrieb eingerichtet. Drohnenflüge sind in diesem Bereich während des genannten Zeitraums nicht erlaubt. Der geplante polizeiliche Drohneneinsatz bleibt hiervon unberührt. Die Beschränkung wird als NOTAM (notice to air missions) veröffentlicht. Weitere Informationen sowie eine Übersichtskarte hierzu finden sich auf der digitalen Plattform unbemannte Luftfahrt des Bundesministeriums für Verkehr (https://maptool-dipul.dfs.de/)

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