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Strohballenbrand zwischen Eldagsen und Gestorf

Foto: Eric Bauer.

Eldagsen/Gestorf. Am Mittwochabend, den 17. Juni, wurden die freiwilligen Feuerwehren Eldagsen und Springe um 20.06 Uhr mit dem Einsatzstichwort BA1 – Brand außerorts 1 zu einem gemeldeten Strohballenbrand auf einem Feld zwischen Eldagsen und Gestorf alarmiert.

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Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass sich das Feuer bereits ausgebreitet hatte und rund 25 Strohballen betroffen waren. Um ein weiteres Übergreifen der Flammen zu verhindern, wurde umgehend eine Riegelstellung aufgebaut und die angrenzenden Strohballen geschützt. Parallel dazu entfernten Einsatzkräfte gemeinsam mit unterstützenden Landwirten weitere Strohballen mithilfe von einem Traktor aus dem Gefahrenbereich.

Zur Brandbekämpfung kam zunächst ein Trupp unter schwerem Atemschutz zum Einsatz. Aufgrund des hohen Löschwasserbedarfs wurde das Tanklöschfahrzeug der Ortsfeuerwehr Bennigsen nachalarmiert. Um die Wasserversorgung an der abgelegenen Einsatzstelle sicherzustellen, richteten die Einsatzkräfte einen Pendelverkehr mit insgesamt drei Tanklöschfahrzeugen ein. Dabei transportieren die Fahrzeuge fortlaufend Löschwasser zwischen einer Wasserentnahmestelle und der Einsatzstelle, um auch an abgelegenen Einsatzorten eine kontinuierliche Löschwasserversorgung sicherzustellen.

Nach dem Ablöschen der offenen Flammen wurden umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt. Hierfür kamen zwei Trupps mit Filtergeräten zum Einsatz, die verbliebene Glutnester gezielt ablöschten.

Zusätzlich wurde die Ortsfeuerwehr Mittelrode mit der Hygienekomponente alarmiert. Diese tauschte verschmutzte Einsatzkleidung der Einsatzkräfte direkt vor Ort.

Gegen 22.30 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Die Ortsfeuerwehren Bennigsen und Springe wurden anschließend aus dem Einsatz entlassen. Die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Eldagsen führten die Nachlöscharbeiten fort, bevor der Einsatz gegen 23.45 Uhr beendet werden konnte.

Insgesamt waren 54 Einsatzkräfte mit 11 Feuerwehrfahrzeugen im Einsatz. Darüber hinaus befanden sich ein Streifenwagen der Polizei und ein Rettungswagen zur Eigensicherung der Einsatzkräfte an der Einsatzstelle.

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