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Vandalismus an Schulen: Schulleitungen und Kommunen fordern mehr Verantwortung

Quelle: Niedersächsischer Städtetag.

Hannover. Schulleitungen und kommunale Schulträger schlagen Alarm: Nach mehreren erheblichen Fällen von Vandalismus und Sachbeschädigung an Schulen rufen sie gemeinsam zu mehr Verantwortung und Rücksichtnahme auf.

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„Wir appellieren dringend, unsere Bildungsinfrastruktur nicht zu beschädigen oder zu zerstören. Vandalismus beeinträchtigt nicht nur den Unterricht, sondern schadet der gesamten Schulgemeinschaft – und letztlich auch der Allgemeinheit“, erklärt Matthias Aschern, Vorsitzender des Schulleitungsverbandes Niedersachsen e.V. (SLVN).

Jan Arning, Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Städtetages und derzeit Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen Spitzenverbände, betont die Tragweite solcher Aktionen: „Wer Schuleigentum beschädigt, zerstört bewusst fremdes Eigentum und begeht eine Straftat. Die Taten verursachen Schäden, Kosten und Verunsicherung. Wir verurteilen solche Handlungen entschieden.“

Zugleich warnen der Schulleitungsverband und die kommunalen Spitzenverbände vor einer Veröffentlichung, Verharmlosung oder Verbreitung in sozialen Medien: Entsprechende Aufrufe dürften nicht unterstützt werden. Auch das Liken oder Teilen solcher Inhalte oder Aufrufe tragen zur Nachahmung bei. Hinweise zu Straftaten sollten unverzüglich gemeldet werden.

Schulleitungen und kommunale Schulträger weisen zudem darauf hin, dass Vandalismus konsequent geahndet wird – sowohl schulisch als auch rechtlich. Gleichzeitig setzen sie auf Einsicht und Verantwortungsbewusstsein.

„Schulen sind Orte des Lernens und des respektvollen Miteinanders. Dieses Miteinander kann nur gelingen, wenn alle achtsam handeln und Verantwortung übernehmen“, erklären die Beteiligten abschließend.

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