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Verpuffung nach Schweißarbeiten: Feuerwehr übt Großeinsatz in Bantorf

Foto: Henk Bison.

Bantorf. Eine angenommene Verpuffung nach Schweißarbeiten mit anschließendem Brand und mehreren vermissten Personen war am Montagabend das Szenario einer umfangreichen Einsatzübung des Löschbezirks Hohenbostel der Stadtfeuerwehr Barsinghausen.

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Um 18.31 Uhr wurden zunächst die Feuerwehren Bantorf und Hohenbostel zu einem Betriebsgelände an der Laverastraße in Bantorf alarmiert. Das Übungsszenario sah eine Verpuffung nach Schweißarbeiten in einer Halle vor. Mehrere Personen galten als vermisst.

Mehrere Feuerwehren und Einheiten beteiligt

Aufgrund der angenommenen Lage wurden im weiteren Verlauf die Feuerwehren Wichtringhausen und Winninghausen sowie der Einsatzleitwagen 1 aus Barsinghausen mit der IuK-Einheit („Information und Kommunikation”) der Stadtfeuerwehr hinzugezogen.

Für eine strukturierte Abarbeitung des Einsatzes wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet. Insgesamt gingen fünf Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in die Halle vor. Zwei weitere Trupps übernahmen die Brandbekämpfung von außen.

Sieben Personen aus der Halle gerettet

Im Verlauf der Übung konnten insgesamt sieben vermisste Personen aus dem Gebäude gerettet werden. Anschließend wurden sie an die Kräfte der Schnelleinsatzgruppe (SEG) des ASB Barsinghausen übergeben.

Die SEG hatte eine Patientenablage eingerichtet. Dort wurden die geretteten Personen medizinisch gesichtet und versorgt.

Neues Funkkonzept wird erprobt

Neben der Menschenrettung, der Brandbekämpfung und der Zusammenarbeit der verschiedenen Einheiten stand auch das neue Funkkonzept der Stadtfeuerwehr Barsinghausen im Mittelpunkt der Übung.

Unter realitätsnahen Bedingungen konnten die Einsatzkräfte die Kommunikationswege zwischen der Einsatzleitung, den Einsatzabschnitten und den eingesetzten Kräften erproben.

66 Einsatzkräfte mit 13 Fahrzeugen

Die Feuerwehr war mit insgesamt neun Fahrzeugen und 52 Feuerwehrangehörigen an der Übung beteiligt. Die SEG des ASB Barsinghausen unterstützte mit vier Fahrzeugen und 14 Helferinnen und Helfern.

Damit waren insgesamt 66 Einsatzkräfte mit 13 Fahrzeugen in das Übungsgeschehen eingebunden.

Dank an alle Beteiligten

Der stellvertretende Stadtbrandmeister Ralf Buch dankte allen beteiligten Einsatzkräften für ihr Engagement. Die Übung habe erneut deutlich gemacht, dass bei größeren und komplexen Einsatzlagen das Zusammenspiel aller Einheiten entscheidend sei.

Jede Ortsfeuerwehr und jede einzelne Einsatzkraft werde benötigt, um derartige Einsatzlagen gemeinsam bewältigen zu können.

Ein besonderer Dank der Übungsleitung galt der Firma UNICON Containerbau, die ihr Betriebsgelände für die Durchführung der Übung zur Verfügung stellte.

Für eine möglichst realitätsnahe Darstellung der Einsatzlage sorgte zudem @RettungsWerk_Hannover. Das Team stellte die Verletztendarsteller und übernahm deren realistische Unfalldarstellung.

Die gemeinsame Übung bot allen Beteiligten die Möglichkeit, Einsatzabläufe, Kommunikation und Zusammenarbeit unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren und wertvolle Erkenntnisse für zukünftige Einsätze zu gewinnen.

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