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Hitze & Unwetter: Sicherheitstipps der Feuerwehr

Foto: pixabay

Region.

„Temperaturen weit ĂŒber 30 Grad, Waldbrand- und Unwettergefahr sowie eine hohe Belastung fĂŒr Mensch und Tier: Passen Sie auf sich und Ihre Umwelt auf!“, appelliert Hermann Schreck, VizeprĂ€sident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), angesichts der aktuellen Wettersituation. Er gibt zehn Tipps zu den grĂ¶ĂŸten Gefahren bei Hitze und Gewitter.

  • Besonders gefĂ€hrdet durch die heißen Tage sind Ă€ltere Menschen und Kinder: Alle sollen auf ihre Mitmenschen achten, die nicht selbst fĂŒr sich sorgen können.
  • Weder Menschen noch Tiere sollten in abgestellten Fahrzeugen eingeschlossen werden – auch nicht „fĂŒr kurze Zeit“.
  • Die tĂ€gliche Trinkmenge sollte bei gesunden Menschen mindestens drei Liter betragen. FeuerwehrkrĂ€fte im Atemschutzeinsatz sollten mindestens eineinhalb weitere Liter trinken.
  • Die pralle Sonne und Mittagshitze sollte möglichst vermieden werden.
  • In der Natur sollte nur auf ausgewiesenen PlĂ€tzen gegrillt werden. Verbote, zum Beispiel in Waldbrand gefĂ€hrdeten Gebieten, sollten beachtet werden. Brennende Zigaretten sollen nicht weggeworfen werden. Achtlos entsorgte Flaschen können durch den Brennglaseffekt in Wald und Flur BrĂ€nde entfachen.
  • Bei AktivitĂ€ten im Freien soll auf aufziehende Gewitter geachtet werden. Informationen können hier auch Warn-Apps fĂŒr Mobiltelefone bieten.
  • Ein festes GebĂ€ude ist der sicherste Platz bei einem Unwetter. Alternativ bietet auch ein geschlossenes Kraftfahrzeug Schutz.
  • Wer im Freien von einem schweren Gewitter ĂŒberrascht wird, soll sich in eine Senke hocke. Einzeln stehende BĂ€ume jeder Art, Masten, MetallzĂ€une und andere Metallkonstruktionen sollten gemieden werden.
  • Unwetter mit Sturm und Hagel sollten im Straßenverkehr zunĂ€chst auf einem Parkplatz oder am Straßenrand auf einem baumfreien Abschnitt abgewartet werden.
  • UnfĂ€lle und BrĂ€nde sind sofort unter der europaweiten Notrufnummer 112 gemeldet werden.