Vörie. Ein Feuer in der historischen Wassermühle an der Ihme hat am Sonntagnachmittag einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Um 16.53 Uhr wurden die Einsatzkräfte zunächst wegen einer unklaren Rauchentwicklung aus dem Dachstuhl des Gebäudes an der Landwehrstraße alarmiert. Der Einsatz dauerte bis in die Abendstunden gegen 20.40 Uhr an.
Feuer breitet sich bis in den Dachstuhl aus
Vor Ort stellten die Feuerwehrkräfte fest, dass ein Brand in einem Anbau im Keller ausgebrochen war. Das Feuer hatte sich bereits bis in den Dachstuhl ausgebreitet. Nach ersten Erkenntnissen brannten ein Haufen Stroh sowie eine Holzunterkonstruktion.
Aufgrund der Lage wurde die Alarmstufe zügig von B1 auf B2 erhöht. Insgesamt waren 95 Einsatzkräfte mit 17 Fahrzeugen der Feuerwehren Ronnenberg, Ihme-Roloven, Vörie, Linderte, Weetzen und Empelde im Einsatz. Unterstützt wurden sie vom Stadtbrandmeister, dem Rettungsdienst, der Polizei, dem Kriminaldauerdienst, einem Fachberater Sanität sowie dem Gerätewagen Atemschutz.
Einsturzgefahr erschwert die Löscharbeiten
Die Löscharbeiten gestalteten sich zunächst schwierig. Wegen der Einsturzgefahr des Gebäudes konnte kein Innenangriff durchgeführt werden. Die Feuerwehr bekämpfte die Flammen deshalb zunächst von außen mit drei Strahlrohren.
Gleichzeitig wurde über eine Drehleiter eine sogenannte Riegelstellung aufgebaut, um das Hauptgebäude vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen. Die Wasserversorgung erfolgte sowohl über die Ihme als auch über umliegende Hydranten.
Strohballen abgelöscht und Dach geöffnet
Im weiteren Verlauf wurden die brennenden Strohballen von drei Seiten mit Wasser und Netzmittel abgelöscht. Um versteckte Glutnester erreichen zu können, öffneten die Einsatzkräfte zudem den Giebelbereich des Daches.
Abschließend wurde der Brandraum mit Schaum geflutet, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.
Brandwache bis in die Nacht
Nach Abschluss der Löscharbeiten übernahm die Ortsfeuerwehr Vörie die Brandwache sowie die Brandnachschau. Angaben zur Schadenshöhe oder zur Brandursache lagen zunächst nicht vor. Die Ermittlungen hierzu dauern an.




