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Nächtlicher Einsatz im Kleingartenverein Gleidingen - Laube durch Brand stark beschädigt

Die in Vollbrand stehende Gartenlaube. Foto: André Oestreich.

Gleidingen. Zu einem Laubenbrand im Kleingartenverein Gleidingen am Dammackerweg wurden in der Nacht zu Freitag um 1.21 Uhr die Feuerwehren Gleidingen und Laatzen alarmiert. Eine riesige Rauchsäule stand über der Kleingartenkolonie, was Anwohner dazu veranlasste die Feuerwehr zu informieren..

Ein 51 Jahre alter Mann, welcher sich zu dem Zeitpunkt noch in der Kolonie befand, versuchte mit einem Feuerlöscher die in Vollbrand stehende Gartenlaube zu löschen, bis er von der Feuerwehr abgelöst wurde. Da der Mann Rauchgase einatmete wurde er dem Rettungsdienst übergeben, verweigerte jedoch eine weitere Behandlung.

Gleichzeitig bekämpfte ein Trupp unter Atemschutz im Außenangriff den Brand, während ein weiterer Atemschutztrupp durch eine Riegelstellung das Übergreifen des Brandes auf die Nachbarparzellen verhinderte. Ebenfalls wurden zwei Gasflaschen aus dem Haus geborgen und gekühlt.

Nachdem Einsatzleiter Steffen Dreblow gegen 2.30 Uhr „Feuer aus“ meldete, wurden schließlich durch weitere Atemschutztrupps vereinzelte Elemente der stark beschädigten Gartenlaube mit Einreißhaken niedergerissen, um auch noch die letzten Glutnester mit Netzmittel versetztem Wasser ablöschen zu können.

Gegen 4.05 Uhr war der Einsatz durch die Einsatzkräfte so weit abgearbeitet, dass diese in die Feuerwehrhäuser zurückkehren und die Fahrzeuge für den nächsten Einsatz neu bestücken konnten.

Der durch den Brand verursachte Schaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Beamte des Kriminaldauerdienstes (KDD) übernahmen noch in der Nacht die ersten Ermittlungen zur Brandursache.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Gleidingen und Laatzen mit 24 Personen und sechs Fahrzeugen, die Polizei mit zwei Fahrzeugen, der Kriminaldauerdienst sowie der Rettungsdienst mit jeweils einem Fahrzeug.


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