Ronnenberg/Weetzen.
Seit drei Tagen und besonders Nächten sind zwischen Weetzen und Ronnenberg ungewöhnliche Geräusche zu vernehmen: Sie stammen von Gleisbauarbeiten, die noch bis zum 11. Mai 24 Stunden täglich durchgeführt werden. "Ab und zu ist auch ein lautes Warnsignal zu hören, das ist zu unserem Schutz", so ein Mitarbeiter.
Zum Ablauf: "Zuerst wird der Schotter mit Hilfe einer 300 Meter langen Schotterreinigungsmaschine gesiebt, gewaschen und dann wieder in die Gleise gefüllt. Damit schaffen wir 200 Meter in der Stunde." Ein Umbauzug nimmt dann die bisherigen Schwellen aus Holz auf, sie werden gegen Betonschwellen ausgetauscht. "Zum Schluss werden auch noch die Schienen erneuert."
Dazu schreibt die DB:"Die Deutsche Bahn erneuert die Gleise zwischen Weetzen und Hannover-Linden/Fischerhof auf der Strecke Hannover – Paderborn, insgesamt 5.400 Meter Gleise. Dies ist notwendig, um auch zukünftig einen sicheren und zuverlässigen Zugbetrieb gewährleisten zu können. Kostenpunkt: Rund zwei Millionen Euro. Es werden moderne, lärmgedämpfte Arbeitsgeräte eingesetzt. Trotzdem lassen sich Belästigungen durch Lärm und Staub leider nicht vermeiden. Die Deutsche Bahn wird die Beeinträchtigungen so gering wie möglich halten und bittet alle Betroffenen um Verständnis für die mit diesen Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten."
Da während der Bauarbeiten die Streckenkapazität stark eingeschränkt wird, kommt es zu massiven Einschränkungen im S-Bahnverkehr auf den Linien S 1, S 2, S 5, S 21 und S 51. Zahlreiche Züge fallen aus und werden durch Busse ersetzt oder werden umgeleitet.
Aufgrund der Bauarbeiten werden zwischen Ronnenberg und Weetzen nachfolgende Bahnübergänge (BÜ) gesperrt. Weder Fahrzeuge noch Fußgänger können den Bahnübergang zu diesen Zeiten passieren: BÜ Bröhnstraße - gesperrt von 1. Mai 23 Uhr bis 4. Mai 22 Uhr. BÜ Humboldstraße - gesperrt von 4. Mai 22 Uhr bis 11. Mai 5 Uhr. BÜ Benther Straße - gesperrt von 1. Mai 23 Uhr bis 11. Mai 5 Uhr. BÜ Tilsiter Straße - gesperrt von 1. Mai 23 Uhr bis 11. Mai 5 Uhr.




