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Erster Schritt in Richtung Skateanlage

von links: Joachim Klang, Angelika Schwarzer-Riemer, Jakob Peter, Barbara Krüger, Norbert Bohnenstengel und Gun Wittrien bei der Übergabe der Spende an das Jupa.

Wennigsen .

Wann kommt endlich die Skateanlage für die Wennigser Jugend? Schon in der Ratssitzung vor der Sommerpause machte das Jugendparlament (Jupa) Wennigsen seinem Frust Luft. Die ehemalige Jugendbürgermeisterin Rebekka Theis betonte im Juni, dass die jungen Politikern nicht mehr mit Ausreden vertröstet werden wollen (wir berichteten). In der gestrigen Bauausschusssitzung machte Jugendparlamentarier Jakob Peter noch einmal Druck: "An der KGS ist es nicht erlaubt, Musik zu hören. Dafür wäre die Anlage perfekt." Ein geplanter Unterstand kam schon ein Schritt näher - Die Wennigser Grüne haben dem Jupa 300 Euro gespendet, das für den Unterstand verwendet werden soll.

"Wir werden immer wieder angesprochen, wann es endlich soweit ist. Wir als Jupa werden für das Versagen verantwortlich gemacht." Bürgermeister Christoph Meineke hatte vor zwei Monaten in der Ratssitzung Zugeständnisse gemacht, regelmäßig über den Sachstand zu berichten. Bisher habe sich allerdings nichts getan. "Wir werden als das Aushängeschild der Politik bezeichnet aber dann werden unsere Projekte vernachlässigt?" Peter betonte, dass es in diesem Jahr noch "einen positiven Schritt" geben müsse.
Meineke berichtete, dass der Sachstand zur Skateanalge nun Teil der kommenden Bauausschusssitzungen sein wird. "Wir haben derzeit das Problem mit dem Wasser. Wir lassen überprüfen, ob ein Regenrückhaltebecken als Pufferspeicher notwendig ist." Die Umsetzung des Rückhaltebeckens müsse eventuell in der Nähe der Skateanlage erfolgen. Derzeit wartet die Verwaltung auf die Ergebnisse, die bis Ende September vorliegen sollen. "Danach kann ich dem Jupa auch einen Zeitplan mitteilen", so Meineke. Barbara Krüger (Grüne) erkundigte sich, ob ein Workshop im Herbst oder Winter realisiert werden kann. "Dabei sollen die Jugendlichen mit in die Planungen einbezogen werden." Sie lobte außerderm das Durchhaltevermögen der Jupa-Generationen, die seit Jahren an der Realisierung der Skateanlage arbeite. Meineke erklärte, dass ein solcher Workshop mit dem Vorliegen der Ergebnisse möglich ist.