Anzeige
Anzeige
Anzeige

So war der Klima-Workshop an der Grundschule Wennigsen

Die Kinder konnten ihren eigenen, kleinen "Regenwald" im Glas mit nach Hause nehmen

Wennigsen.

Die Klima-Detektive der Grundschule Wennigsen trafen sich vor kurzem erneut zu einem Workshop.

Anfangs wiederholten die Kinder anhand von Fotos ihr bereits recht großes Wissen zum Thema Klimaschutz. Sie ordneten alle fossilen Brennstoffe, konnten sie benennen und ihre Nachteile für unser Klima erklären. Auch mit den erneuerbaren Energien kannten sie sich schon recht gut aus. Kian brachte sein selbstgebautes Windrad mit und Luca seine Solarplatten, mit denen er Solar-Modelle bauen möchte. Sehr emotional berichteten die Schüler der Biologin Matuschke-Graf vom kürzlichen Stromausfall in der Region. Sie erzählten von angezündeten Kerzen und Taschenlampen in ihrem Zuhause, aber auch vom mulmigen Gefühl, das sich nach einiger Zeit einschlich. Viele Kinder hatten noch nie ihr Dorf, ihre Stadt, ihre Straße in so einer Dunkelheit erlebt und stellten selber fest, dass der Strom für uns alle richtig wichtig ist. Begeistert probierten sich die Schüler danach an den schuleigenen Solar-Bausätzen aus. Es stellten sich schnell Erfolgserlebnisse ein, so dass ein Elektromotor zum Laufen gebracht wurde und Radio mithilfe von Sonnenenergie gehört wurde. Beim zweiten praktischen Angebot baute Annika (FSJlerin) mit einer Gruppe Biogasanlagen mithilfe von Hefe, Zucker, Pflanzenresten und warmem Wasser.

Währenddessen legten andere Kinder mit Biologin Matuschke-Graf einen Regenwald im Glas an. Damit können die Kinder den Wasserkreislauf im Glas beobachten, ganz ähnlich dem großen Wasserkreislauf im Regenwald. Die Schüler durften alle drei Angebote ausprobieren und trugen am Ende stolz ihren Regenwald im Glas in den Klassenraum. „Ich werde in meiner Klasse erzählen, was ich gelernt habe“, sagte Jonte beim Abschied.