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Deutlicher Anstieg von Online-Betrug - Polizei warnt vor perfider Masche

Symbolfoto.

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Hannover. Die Polizeidirektion Hannover verzeichnet seit Oktober 2025 eine hohe zweistellige Anzahl von Betrugsdelikten im Zusammenhang mit einer bekannten Online-Verkaufsplattform für Gebrauchtartikel. Zu Beginn des Jahres 2026 nahmen die Fallzahlen erneut zu. Der bislang entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf rund 80.000 Euro.

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Die Täter nutzen gezielt die auf der Plattform angebotene Funktion "Sicher bezahlen" aus und täuschen deren Nutzung nur vor. Betroffen sind vor allem Verkäufer, die ihre Waren nicht persönlich übergeben, sondern versenden möchten und die Kaufabwicklung über ihr Mobiltelefon nutzen.

So gehen die Täter vor

Nach aktuellem Ermittlungsstand des Zentralen Kriminaldienstes Hannover kontaktieren die Betrüger ihre Opfer über die Plattform und bekunden Interesse an einem Artikel. Sie schlagen vor, die integrierte "Sicher bezahlen"-Funktion zu nutzen. Im weiteren Verlauf wird entweder ein angebliches technisches Problem geschildert oder eine erfolgreiche Zahlung vorgetäuscht.

Anschließend versenden die Täter einen Link - entweder über den plattforminternen Chat oder per E-Mail. Dieser führt auf eine professionell gestaltete Internetseite, die der Originalseite täuschend ähnlich sieht. Dort werden die Geschädigten aufgefordert, persönliche Daten sowie ihre Online-Banking-Zugangsdaten oder Kreditkartendaten einzugeben. Insbesondere bei Aufrufen des Links über ein Mobiltelefon wird schnell der dubios erscheinende Webseitenlink übersehen.

Der Betrug wird schließlich durch die Bestätigung einer Push-TAN in der Banking-App vollendet. In der Folge werden unberechtigte Überweisungen oder Abbuchungen über die Kreditkarte durchgeführt. In einzelnen Fällen entstand ein Schaden im fünfstelligen Bereich.

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