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Feuerwehr Degersen benötigt vorübergehend ein Mietfahrzeug

Symbolfoto.

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Wennigsen/Degersen. Die Ortsfeuerwehr Degersen benötigt ein Ersatzfahrzeug, weil das bisherige Löschgruppenfahrzeug aufgrund seines Alters und fehlender Ersatzteile nicht mehr zuverlässig instand gesetzt werden kann. Um die Einsatzbereitschaft sicherzustellen, hat die Gemeinde Wennigsen ein Mietfahrzeug beschafft. Für das Haushaltsjahr 2026 sollen dafür außerplanmäßig 4.300,60 Euro bereitgestellt werden.

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Das bisherige Fahrzeug wurde 1992 zugelassen und steht laut Gemeinde bereits seit 2017 zur Ersatzbeschaffung an. Auch im Feuerwehrbedarfsplan von 2022 war ein Austausch bereits vorgesehen. Bislang war eine Neuanschaffung allerdings nicht möglich, weil die Fahrzeuggarage im alten Feuerwehrhaus nicht ausreichend Platz bot. Mit dem neuen Feuerwehrhaus sollte die Ersatzbeschaffung vorangetrieben werden – leider hielt das alte Fahrzeug nicht mehr so lange durch.

Reparatur des alten Fahrzeugs nicht möglich

Im August musste das alte Fahrzeug wegen zunehmender Mängel in eine Werkstatt gebracht werden. Dort stellte sich heraus, dass eine Instandsetzung ohne Ersatzteile des Herstellers nicht möglich ist. Aufgrund des Alters waren die benötigten Teile nicht mehr vorrätig. Auch ein belastbarer Kostenvoranschlag konnte deshalb nicht erstellt werden.

Um die Einsatzbereitschaft der Ortswehr zu erhalten, wurde kurzfristig ein Mietfahrzeug beschafft. Die Mietdauer bis zur Lieferung eines neuen Löschgruppenfahrzeugs wird nach derzeitiger Einschätzung voraussichtlich zwei Jahre betragen.

Gemeinsame Ersatzbeschaffung geplant

Die Verwaltung und die Feuerwehren aus Degersen, Sorsum und Evestorf haben die Idee entwickelt, drei Fahrzeuge gleicher Bauart gemeinsam zu beschaffen. Dadurch sollen günstigere Konditionen erreicht werden. Die Ausschreibung ist für die kommenden Monate vorgesehen.

Die Kosten für die Anmietung waren im Haushalt zunächst nicht eingeplant. Für den Zeitraum vom 4. September 2026 bis zum 3. September 2027 beläuft sich die Rechnung laut Beschlussvorlage insgesamt auf 12.194,26 Euro. Davon entfallen 4.300,60 Euro auf das Haushaltsjahr 2026 und 7.893,66 Euro auf das Jahr 2027. Der Betrag für 2027 wurde bereits in der Haushaltsplanung berücksichtigt.

Über die Vorlage hat bereits der Ausschuss für Finanzen und Wirtschaft am 26. Oktober entschieden. Die abschließende Entscheidung erfolgt in der Ratssitzung am 29. Oktober.

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