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Große Resonanz auf geplante Freiflächen-Photovoltaikanlage bei Holtensen

Quelle: Udo Sahling.

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Holtensen. Das geplante Großprojekt einer Freiflächen-Photovoltaikanlage bei Holtensen (Wennigsen) ist auf großes Interesse in der Bevölkerung gestoßen. Im voll besetzten Dorfgemeinschaftshaus informierten Vertreter der beteiligten Unternehmen und Genossenschaften über das Vorhaben entlang der Bahnstrecke Hannover–Hameln nahe des Haltepunkts Holtensen/Linderte.

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Die Anlage soll nach Angaben der Projektverantwortlichen eine Fläche von 6,7 Hektar umfassen, eine Leistung von 7,5 Megawatt erreichen und jährlich fast acht Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen.

Anlage könnte ein Viertel des Stromverbrauchs decken

Björn Rust von der Energiegenossenschaft Lehrte-Sehnde sowie Maximilian Bosch von der Firma Envibe stellten die technischen Eckdaten des Projekts vor. Udo Sahling von der ENER:GO Calenberger Land erklärte, die geplante Stromproduktion entspreche etwa 25 Prozent des gesamten Stromverbrauchs der Gemeinde Wennigsen.

Damit würde sich der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung im Gemeindegebiet nahezu verdoppeln.

Bürgermeister begrüßt großes Interesse

Wennigsens Bürgermeister Ingo Klokemann zeigte sich erfreut über die hohe Beteiligung an der Informationsveranstaltung. In seiner Begrüßung verwies er darauf, dass der Rat der Gemeinde Wennigsen erst kürzlich den Beitritt zur ENER:GO Calenberger Land beschlossen habe. Zugleich dankte er allen Beteiligten für die bisherige Arbeit an dem Projekt.

Beteiligung über Energiegenossenschaft möglich

Edmund Jansen von der Energiegenossenschaft Calenberger Land warb während der Veranstaltung für eine Beteiligung an der Genossenschaft. Ziel sei es, die Energiewende gemeinsam voranzubringen und die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu reduzieren.

Bereits ab 1.000 Euro könnten Bürger Anteile erwerben und sich indirekt an der Anlage beteiligen. Laut Jansen liegt die derzeitige Ausschüttung der Genossenschaft bei rund drei Prozent.

Batteriespeicher und ökologische Maßnahmen geplant

Im weiteren Verlauf erläuterten die Projektverantwortlichen zusätzliche Details zur geplanten Anlage. Demnach sollen Batteriespeicher integriert werden, damit der erzeugte Strom zeitweise zwischengespeichert und bedarfsgerecht ins Netz eingespeist werden kann.

Darüber hinaus seien verschiedene ökologische Maßnahmen vorgesehen. So sollen die Solarmodule höher aufgeständert werden, damit darunter Schafe weiden können. Zusätzlich ist geplant, spezielle Saatgutmischungen auszubringen, um artenreiche Lebensräume für Insekten und Kleintiere zu schaffen.

Viele Fragen aus dem Publikum

Die zahlreichen Fragen und Wortmeldungen aus dem Publikum machten deutlich, wie groß das Interesse an dem Projekt und möglichen Beteiligungen ist. Die Veranstalter zogen daher ein positives Fazit des Abends.

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