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Kommunalwahl 2026 in Wennigsen: Braucht es mehr bezahlbaren Wohnraum und wo? (2/6)

Quelle Logos: jeweilige Partei.

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Wennigsen. Am Sonntag, 13. September, finden in Niedersachsen die Kommunalwahlen statt. Auch in Wennigsen wählen die Bürger einen neuen Gemeinderat. Mit diesen Standpunkten positionieren sich die Parteien und Wählergemeinschaften.

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Am 13. September gibt es einiges zu wählen. Neben Regionsversammlung und neuem Regionspräsidenten, geht es in Wennigsen auch um einen neuen Bürgermeister und um den neuen Gemeinderat. Um die Positionen der verschiedenen Parteien und Wählergemeinschaften herauszufinden, hat die Redaktion den Parteien, die im Gemeinderat vertreten sein wollen, verschiedene Fragen gestellt. Neu sind bei dieser Wahl die Wählergemeinschaften "Für Wennigsen!" (FW!) und "Wir für Wennigsen" dabei. Die FDP wird bei der Kommunalwahl Wennigsen dieses Mal nicht mit Kandidaten antreten. Dies geschieht zu Gunsten der parteilosen Wählergemeinschaft ‚Wir für Wennigsen‘, die von Mitgliedern der FDP unterstützt wird.

Jeden Werktag wird eine Frage von den Parteien beantwortet, sodass die Antworten direkt verglichen werden können.

Braucht es mehr bezahlbaren Wohnraum und wo?

CDU: „Bezahlbarer Wohnraum soll in allen Ortsteilen angeboten werden. Neubauten und Erweiterungen des Bestandes durch angepasste Nachverdichtung sollen möglich sein. Dies gilt für den sozialen Wohnungsbau und für das Bauen im Eigentum. Dabei wollen wir ideologiefrei planen. denn überzogene Forderungen treiben die Kosten unnötig hoch. Die CDU will auch die Nebenkosten (Grundsteuer, Abwasser usw.) niedrig halten."

Grüne: „Ja, unbedingt. Als Kommune mit dem höchsten Anteil an Senioren in der Region haben wir einen Bedarf an altersgerechtem Wohnraum, genauso aber auch an Wohnraum für Familien und Alleinstehende. Die Einflussmöglichkeiten für die Gemeinde sind gering, da wir kein eigenes Bauland besitzen. Dort, wo es möglich ist, unterstützen wir den sozialen Wohnungsbau. Wir präferieren Eigenbelegungssrechte von Wohnungen von Seiten der Gemeinde. Wohnquartiere sollten möglichst eine Vielseitigkeit von Wohnmöglichkeiten aufweisen."

Für Wennigsen!: „Ja. Bezahlbarer Wohnraum wird in allen Ortsteilen benötigt. Wir setzen auf eine kluge Kombination aus Neubau und Nachverdichtung sowie faire und tragfähige Modelle bei Pacht und Entwicklung – besonders auch im Kernort."

Piraten Partei: "Ja. Bezahlbarer Wohnraum ist Voraussetzung für eine lebenswerte Gemeinde. Benötigt werden familiengerechte Wohnungen ebenso wie kleine Wohneinheiten für junge und ältere Menschen. Auch Beschäftigte, die in Wennigsen arbeiten, sollen hier wohnen können. Deshalb wollen wir in allen Ortsteilen Wohnbauflächen schaffen, bestehenden Wohnraum besser nutzen und den Ausbau fördern. Dafür soll die Zusammenarbeit über Zuständigkeitsgrenzen hinweg gestärkt werden."

Wir für Wennigsen: „Ja, in allen Ortsteilen!  Die Kommune kann dazu nur geringe Beiträge leisten. Diese können sein: Innenentwicklung und Nachverdichtung, wo sie sinnvoll und verträglich sind, statt unnötigem Flächenverbrauch. In B-Plänen keine zusätzlichen Auflagen über die Vorgaben des Baurechts hinaus und Gestaltungsfreiheit zulassen. Ermöglichung von gemeinschaftlichen Bauformen. Einrichtung einer kommunalen Wohnraumtauschbörse, um älteren Menschen in großen Wohnungen und wohnungssuchende junge Menschen in Kontakt zu bringen."

AfD: „Bezahlbarer Wohnraum lässt sich durch Nachverdichtung, Bau Turbo und Einführung von Quoten bei neuen Bebauungsplänen ermöglichen. Auch die Zusammenarbeit mit Genossenschaften und Wohnungsbaugesellschaften sollten dabei in Betracht gezogen werden."

SPD: „Ja! Bezahlbarer Wohnraum kann vor allem im Baugebiet „Kleines Lutterfeld“ entstehen. Nach vielen Jahren der Verhandlungen mit der Klosterkammer gab es im letzten Jahr endlich einen Durchbruch. Dort sollen insbesondere Mietwohnungen geschaffen werden, auch als Sozialwohnungen. Gleichzeitig wollen wir innerörtliche Flächen besser nutzen. Der Bau-Turbo bietet Möglichkeiten für eine beschleunigte, aber maßvolle Nachverdichtung."

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