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Landjugend Holtensen: „Es geht weiter!“ – Dorf entscheidet sich für den Erhalt und Neuanfang

Foto: privat.

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Holtensen. Die Erleichterung beim Förderverein der Landjugend Holtensen ist greifbar. Nachdem die Zukunft des fast 100-jährigen Vereinshauses am vergangenen Samstag am „Tag der Entscheidung“ zur Debatte stand, ist nun klar: Die Landjugend soll eine Zukunft haben.

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Rund 30 Interessierte, darunter ehemalige Mitglieder, Eltern und auch Gemeindebürgermeister Ingo Klokemann diskutierten intensiv über den Fortbestand der Institution. Ingo Klokemann befürwortet den Erhalt der Landjugend Holtensen und bietet weitere Gespräche an, sobald ein Neustart initiiert wurde.

Fachliche Unterstützung durch die Niedersächsische Landjugend

Ein wichtiges Signal kam vom Dachverband: Vertreterinnen der Niedersächsischen Landjugend (NLJ) waren vor Ort, um ihre Unterstützung zuzusagen. Die NLJ wird den Prozess der Reaktivierung fachlich begleiten. Ziel ist es, die Jugendlichen durch Schulungen, Workshops und Infotage wieder an die eigenständige Vereinsführung heranzuführen.

Die Herausforderung: Ein fehlender Vorstand

Trotz der positiven Grundstimmung wurde das Kernproblem offen benannt: Aktuell fehlt dem Jugendverein ein aktiver Vorstand. Zwar gibt es eine motivierte Gruppe von 14- bis 16-Jährigen, doch ohne eine offizielle Vereinsführung und die Anleitung durch erfahrene Mentoren ist der komplexe Betrieb eines eigenen Hauses nicht zu stemmen. „Wir brauchen nicht nur Nutzer für das Haus, sondern Menschen, die bereit sind, Verantwortung im Vorstand (Jugendverein) zu übernehmen“, betont der Förderverein.

Neue Impulse: Hausöffnung für Kinder

Besonders erfreulich: Es kamen Impulse von Eltern, die bisher keine Verbindung zur Landjugend hatten. Die Idee, das Haus durch Angebote wie eine Kinderdisco oder ein Kinderkino für jüngere Altersgruppen zu öffnen, stieß auf breite Zustimmung. Dies könnte der erste Schritt sein, um eine neue Generation langfristig an den Verein zu binden.

Erster Spatenstich: Klosanierung als Startsignal

Der Förderverein zieht nun ein klares Fazit: Der Wunsch nach Erhalt ist unüberhörbar. Den symbolischen „ersten Spatenstich“ bildet die dringend notwendige Sanierung der Sanitäranlagen. Dieser erste handfeste Schritt soll zeigen, dass es voran geht, und hoffentlich weitere Helfer aus dem Dorf mobilisieren, um das Haus wieder mit Leben und Struktur zu füllen.

Unterstützer weiterhin gesucht

Ob als Mentor für die junge Gruppe, als künftiges Vorstandsmitglied oder als handwerklicher Helfer: Jede Unterstützung ist entscheidend. Interessierte können sich unkompliziert über ein Online-Formular registrieren oder per E-Mail (vorstand@landjugend-holtensen.org ) Kontakt aufnehmen.

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