Wennigsen. Die Gemeinde Wennigsen lädt alle interessierten Bürger ein, an der Ergebnispräsentation der Kommunalen Wärmeplanung im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Energie, Landwirtschaft und Tourismus teilzunehmen.
Nachdem nun bereits einige Beteiligungsformate stattgefunden haben, stehen die ersten Ergebnisse der Kommunalen Wärmeplanung fest. In dem für kommenden Donnerstag (19. Februar) vorgesehenen Vortrag im Umweltausschuss bekommen Interessierte die Möglichkeit zu erfahren, wie die Wärmebedarfe im Gemeindegebiet derzeit verteilt sind, welche zukünftigen Wärmebedarfe angenommen werden und welche Maßnahmen notwendig sein werden, um die Wärmewende in Wennigsen wie geplant voranzubringen.
Wo: Bürgersaal im Rathaus, Hauptstraße 1-2, 30974 Wennigsen (Deister)
Wann: Donnerstag, den 19.02.2026 um 18:30 Uhr
Das umfasst die Kommunale Wärmeplanung:
1. Bestandsanalyse: Wie ist die Wärmeversorgung heute organisiert? Welche Heizsysteme werden genutzt? Wo gibt es bereits Wärmenetze?
2. Potenzialanalyse: Welche erneuerbaren Energien (z. B. Solarenergie, Biomasse oder Geothermie) lassen sich in der Region nutzen?
3. Zielszenario: Wie kann eine klimaneutrale Wärmeversorgung in Wennigsen im Jahr 2040 aussehen?
4. Maßnahmenplanung: Welche konkreten Schritte sind nötig, um dieses Ziel zu erreichen?
Die Ergebnisse dieser Planungen werden in Form eines digitalen Zwillings visualisiert, also als digitale Karte mit allen wichtigen Informationen zur zukünftigen Wärmeversorgung.
Weitere Informationen:
Zur Nationalen Klimaschutzinitiative:
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.


