Anzeige
Anzeige
Anzeige

Leserbrief: Kritik an CDU-Vorstoß zur Schulstandort-Debatte in Barsinghausen

Egestorf. Barsinghausen schiebt Investitionen von 640 Millionen Euro vor sich her. Es gibt eine Prioritätenliste für die Projekte und es gibt Ideen zu Einsparungen. So wurde jüngst das Projekt zur Sanierung des Ankunftsplatzes am Besucherbergwerk von 1,8 Millionen Euro auf 50.000 Euro reduziert. Die CDU hat nun einen Antrag auf den Weg gebracht, um die Lisa-Tetzner-Schule aus Kostengründen dauerhaft in der Bert-Brecht-Schule unterzubringen. Dazu ein Leserbrief von Jens Müller aus Egestorf:.

„In einem Beitrag zum Investitionsstau von rund 640 Millionen Euro in Barsinghausen betonen alle Ratsfraktionen und darunter auch die CDU, dass Bildung und Schulen für sie höchste Priorität hätten.

Umso überraschender ist es, dass gerade die CDU-Fraktion nun das mit großer Mehrheit beschlossene Gesamtkonzept für das Schulzentrum nunmehr infrage stellt und eine dauerhafte Neuordnung der Schulstandorte fordert. Diese Haltung wirkt widersprüchlich. Wie kann man öffentlich betonen, die Schulen stünden an erster Stelle und gleichzeitig einen Beschluss aus dem Rat aufbrechen, der genau darauf ausgerichtet ist?

Ein solches Vorgehen sendet ein uneinheitliches Signal an die Schulgemeinschaften, Eltern und Lehrkräfte. Es lässt sich auch kaum damit begründen, dass es um „Sparsamkeit“ geht. Solide Planung und verlässliche Perspektiven für die Bildungsinfrastruktur gehören gerade in Zeiten knapper Kassen zu verantwortungsvoller Politik.

Entscheidungen über Schulstandorte und Sanierungswege sollten nicht aus taktischen Erwägungen in den Wahlkampf und zum Nachteil der Schülerinnen und Schüler gezogen werden, sondern auf Grundlage pädagogischer Notwendigkeiten, realistischer Kostenbetrachtungen und langfristiger Verlässlichkeit getroffen werden so, wie es der Rat mit seinem Beschluss zum Schulzentrum getan hat.“

Mit freundlichen Grüßen

Jens Müller (aus Egestorf)

 

Leserbriefe geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich sinnwahrende Kürzungen vor. Nicht alle Zuschriften können veröffentlicht werden. Wer kommentieren möchte, kann das gern über die Kommentarfunktion unserer Facebook-Seite tun.

Egestorf. Barsinghausen schiebt Investitionen von 640 Millionen Euro vor sich her. Es gibt eine Prioritätenliste für die Projekte und es gibt Ideen zu Einsparungen. So wurde jüngst das Projekt zur Sanierung des Ankunftsplatzes am Besucherbergwerk von 1,8 Millionen Euro auf 50.000 Euro reduziert. Die CDU hat nun einen Antrag auf den Weg gebracht, um die Lisa-Tetzner-Schule aus Kostengründen dauerhaft in der Bert-Brecht-Schule unterzubringen. Dazu ein Leserbrief von Jens Müller aus Egestorf:

Anzeige

„In einem Beitrag zum Investitionsstau von rund 640 Millionen Euro in Barsinghausen betonen alle Ratsfraktionen und darunter auch die CDU, dass Bildung und Schulen für sie höchste Priorität hätten.

Umso überraschender ist es, dass gerade die CDU-Fraktion nun das mit großer Mehrheit beschlossene Gesamtkonzept für das Schulzentrum nunmehr infrage stellt und eine dauerhafte Neuordnung der Schulstandorte fordert. Diese Haltung wirkt widersprüchlich. Wie kann man öffentlich betonen, die Schulen stünden an erster Stelle und gleichzeitig einen Beschluss aus dem Rat aufbrechen, der genau darauf ausgerichtet ist?

Ein solches Vorgehen sendet ein uneinheitliches Signal an die Schulgemeinschaften, Eltern und Lehrkräfte. Es lässt sich auch kaum damit begründen, dass es um „Sparsamkeit“ geht. Solide Planung und verlässliche Perspektiven für die Bildungsinfrastruktur gehören gerade in Zeiten knapper Kassen zu verantwortungsvoller Politik.

Entscheidungen über Schulstandorte und Sanierungswege sollten nicht aus taktischen Erwägungen in den Wahlkampf und zum Nachteil der Schülerinnen und Schüler gezogen werden, sondern auf Grundlage pädagogischer Notwendigkeiten, realistischer Kostenbetrachtungen und langfristiger Verlässlichkeit getroffen werden so, wie es der Rat mit seinem Beschluss zum Schulzentrum getan hat.“

Mit freundlichen Grüßen

Jens Müller (aus Egestorf)

 

Leserbriefe geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich sinnwahrende Kürzungen vor. Nicht alle Zuschriften können veröffentlicht werden. Wer kommentieren möchte, kann das gern über die Kommentarfunktion unserer Facebook-Seite tun.

Anzeige
Anzeige

Wir von Hörakustik Scheppan in Barsinghausen berücksichtigen bei der Hörversorgung den gesamten Hörvorgang. Deshalb setzen wir nicht nur auf hochwertige, gut angepasste Hörtechnik, sondern auch auf ein gezieltes Training der Hörverarbeitung im Gehirn – Für gutes Hören und gutes Verstehen. Wir bieten Ihnen dazu zwei Bausteine: klicken Sie hier!

Hörakustik Scheppan
Breite Str. 3, 30890 Barsinghausen
www.hoerakustik-scheppan.de

Öffnungszeiten: Mo - Fr 9 - 13 und 14 - 18 Uhr | Samstag und sonstige Zeiten nach Vereinbarung

WhatsApp