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CDU-Regionsfraktion fordert Lösungen für mehr als 3.000 Problemstellen bei der Müllabfuhr

Symbolfoto. Quelle: pixabay.

Hannover. In der Region Hannover bleiben immer wieder Mülltonnen ungeleert. Enge Straßen und parkende Fahrzeuge erschweren laut aha die Abfuhr. Die CDU-Regionsfraktion fordert deshalb konkrete Maßnahmen, um die Entsorgung zuverlässiger zu machen.

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In der Region Hannover gibt es nach Angaben des Zweckverbands Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) mehr als 3.000 sogenannte Problemstellen, an denen die Müllabfuhr durch enge Straßen oder parkende Fahrzeuge erschwert wird. Die CDU-Regionsfraktion fordert ein systematisches Vorgehen, um die betroffenen Stellen zu entschärfen und die Abholung der Abfälle zuverlässiger zu gestalten.

„Die Menschen erwarten zu Recht, dass ihre Abfälle zuverlässig abgeholt werden. Schließlich bezahlen sie dafür Gebühren. Für die Liste mit mehr als 3.000 Problemstellen gilt es zeitnah praktische Lösungen zu finden“, erklärt Rolf-Axel Eberhardt, abfallpolitischer Sprecher der CDU-Regionsfraktion.

CDU schlägt dreistufiges Vorgehen vor

Die CDU schlägt vor, zunächst zu prüfen, ob kleinere Entsorgungsfahrzeuge, angepasste Touren oder alternative Anfahrtswege eine Abholung ermöglichen. Wo die Straßenverhältnisse eine sichere Entsorgung verhindern, sollen aha und die betroffenen Kommunen gemeinsam Lösungen entwickeln.

Dazu könnten beispielsweise zeitlich begrenzte Halteverbote an Abfuhrtagen oder Änderungen der Verkehrsführung gehören. Erst wenn diese Möglichkeiten ausgeschöpft sind, sollen alternative Bereitstellungsorte für die Abfallbehälter geprüft werden. Diese müssten für die betroffenen Bürger zumutbar sein.

CDU will Fortschritte regelmäßig überprüfen

Die CDU-Regionsfraktion will das Thema regelmäßig im zuständigen Ausschuss für Abfallwirtschaft behandeln. Dort soll aha darlegen, wie viele Problemstellen bereits beseitigt wurden, welche Maßnahmen geplant sind und wann die betroffenen Bürger mit Verbesserungen rechnen können.

Auch mögliche Mehrkosten dürften nach Ansicht der CDU kein pauschales Hindernis sein. Nicht jede Lösung erfordere größere Investitionen. Häufig könnten bereits eine veränderte Tourenplanung oder abgestimmte Maßnahmen mit dem Ordnungsamt helfen.

„Entscheidend ist, dass aus 3.000 Problemstellen nicht 3.000 dauerhafte Ausreden werden. Denn die Bürgerinnen und Bürger dürfen damit nicht alleine gelassen werden. Unser Ziel ist eine sichere, zuverlässige und bürgernahe Müllabfuhr“, sagt Eberhardt.

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