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Runder Tisch Straßenbau Niedersachsen nimmt Arbeit auf

Symbolfoto. Quelle: pixabay.

Hannover. Mit der konstituierenden Sitzung des „Runden Tisches Straßenbau Niedersachsen“ setzen das Land Niedersachsen, die Bauwirtschaft, die Ingenieurkammer, Planungsbüros und Bauunternehmen die im November unterzeichnete Charta für eine partnerschaftliche und effektive Zusammenarbeit im Straßen- und Brückenbau in konkrete Maßnahmen um. Ziel des neuen Gremiums ist es, die Zusammenarbeit aller Beteiligten zu stärken und die anstehenden Investitionen wirksam und zügig auf die Straße zu bringen.

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Im Runden Tisch verständigen sich die Partner auf gemeinsame Ziele und Prioritäten. Zentrale Themen wie Projektkultur, Risikomanagement und Digitalisierung sollen künftig stärker gebündelt und so weiterentwickelt werden, dass sie in der Praxis umgesetzt werden. Einigkeit bestand darüber, dass die effiziente Nutzung der zusätzlichen Investitionsmittel aus dem bundesweiten „Sondervermögen Infrastruktur“ oberste Priorität hat. Ziel sind schnelle, sichtbare und nachhaltige Verbesserungen der Straßeninfrastruktur in Niedersachsen.

Wirtschafts- und Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne betont: „Mit dem Start des Runden Tisches Straßenbau Niedersachsen machen wir deutlich: Wir wollen die zusätzlichen Investitionen nicht nur schnell, sondern auch klug und im Schulterschluss mit allen Partnern einsetzen. Die Charta gibt uns dafür klare Linien – mit mehr Transparenz, fairen Rahmenbedingungen und einer modernen, digitalen Projektkultur. Unser Ziel ist ein leistungsfähiges, sicheres und zukunftsfähiges Straßennetz, das Wirtschaft und Mobilität in Niedersachsen nachhaltig stärkt.“

Hintergrund:

Im November wurde die „Charta für eine partnerschaftliche und effektive Zusammenarbeit im Straßenbau in Niedersachsen“ unterzeichnet. Darin bekennen sich Land, Bauwirtschaft, Ingenieurkammer, Bauunternehmen und Planungsbüros zu einer neuen Kooperationskultur. Die Charta formuliert Leitlinien für partnerschaftliche Kommunikation, eine gründliche Projektvorbereitung, faire Risikoverteilung, auskömmliche Preise und klare Verträge. Weitere Schwerpunkte sind die Digitalisierung – etwa durch BIM, digitale Zwillinge, automatisierte Dokumentation und Sensorik – eine konstruktive Fehlerkultur sowie die Sicherung von Fachkräften und Ressourcen.

Mit der Charta werden neue Qualitäten der Zusammenarbeit beim Ausbau und der Modernisierung der Straßeninfrastruktur in Niedersachsen etabliert. Sie dient als gemeinsamer Kompass für eine partnerschaftliche, faire und verantwortungsvolle Umsetzung der Investitionen – auf der Basis von Vertrauen, Transparenz und Verlässlichkeit.

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