Barsinghausen. Die CDU Barsinghausen hat sich im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung einstimmig dafür ausgesprochen, Thomas Wolf als unabhängigen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl zu unterstützen. Nach Angaben des Stadtverbandes stand dabei weniger die Parteizugehörigkeit als vielmehr die fachliche und persönliche Eignung des Kandidaten im Mittelpunkt der Entscheidung.
Der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes, Michael Kowalski, erklärte, Ziel sei es gewesen, eine Persönlichkeit zu finden, die Barsinghausen kompetent und sachorientiert führen könne. Thomas Wolf habe mit seinem beruflichen Profil, seiner Erfahrung und seiner Haltung überzeugt. Die Entscheidung sei Ergebnis eines frühzeitig begonnenen und intensiven Beratungsprozesses innerhalb der Partei gewesen.
Auch CDU-Fraktionsvorsitzender Gerald Schroth verwies auf die anstehenden Herausforderungen für die Stadt. Barsinghausen stehe vor wichtigen Entscheidungen, die eine leistungsfähige Verwaltung, solide Finanzplanung und eine konstruktive Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg erforderten. Vor diesem Hintergrund habe man sich bewusst für die Unterstützung eines unabhängigen Kandidaten ausgesprochen.
Thomas Wolf stellte sich den Mitgliedern im Verlauf der Versammlung persönlich vor. „Ich sehe für mich keine schönere berufliche Herausforderung, als Bürgermeister der Stadt zu sein, in der ich lebe“, sagte Wolf. Als zentrale Schwerpunkte nannte er eine bürgernahe Verwaltung, stabile kommunale Finanzen sowie eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung.
Aus Sicht der CDU bringt Wolf umfangreiche fachliche Voraussetzungen mit. Er ist Volljurist, hat Verwaltungswissenschaften studiert und war bereits als Erster Stadtrat tätig. Dadurch verfüge er über detaillierte Kenntnisse der Verwaltungsstrukturen und Entscheidungsprozesse in Barsinghausen. Darüber hinaus sei er vielen Bürgern aus seiner früheren Tätigkeit vor Ort bekannt.
Thomas Wolf lebt in Barsinghausen und ist nach Angaben der CDU sowohl beruflich als auch persönlich eng mit der Stadt und der Region am Deister verbunden. Diese Nähe zur Kommune wird von der Partei als wichtiger Aspekt für das Bürgermeisteramt bewertet.


