Barsinghausen/Hannover. Vor dem Landgericht beginnt am Freitag, 18. September, der Prozess gegen einen 49-jährigen Mann aus Barsinghausen. Dem Angeklagten wird Mord sowie weitere Straftaten vorgeworfen. Im Mittelpunkt des Verfahrens steht die schockierende Tat vom 23. März, bei der seine Frau (38) getötet und seine 13-jährige Tochter lebensgefährlich verletzt wurden.
Nach dem Vorwurf der Anklage soll der Angeklagte am 23. März seine schlafende Ehefrau mit mehreren Hammerschlägen auf den Kopf getötet haben. Dabei soll er die Arg- und Wehrlosigkeit der Frau ausgenutzt haben. Als mögliches Motiv nennt die Anklageschrift ein vermeintlich verletztes Ehrgefühl des Angeklagten.
Auch 13-jährige Tochter soll angegriffen worden sein
Nach der mutmaßlichen Tötung seiner Ehefrau soll die damals 13 Jahre alte Tochter nach ihrer Mutter sehen wollen. Der Angeklagte soll dem Mädchen daraufhin mehrere Schnittverletzungen mit einem Cuttermesser zugefügt und mit einem Hammer auf den Kopf geschlagen haben.
Nach dem Tatvorwurf soll er damit beabsichtigt haben, auch seine Tochter zu töten und zugleich die Entdeckung der vorangegangenen Tat zu verhindern. Das Mädchen überlebte den Angriff schwer verletzt.
Mehrere Verhandlungstermine angesetzt
Der Prozess beginnt am Freitag, 18. September. Verhandelt wird vor dem Landgericht Hannover. Weitere Verhandlungstermine sind über den Oktober bis Mitte November angesetzt.




