Barsinghausen. Nach fast 43 Dienstjahren geht bei der Polizei Barsinghausen eine Ära zu Ende: Die Polizeibeamtin Regine Eikhoff, eine der ersten Frauen im Dienst der Schutzpolizei Niedersachsen, wurde nun von Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Mit ihr verlässt ein echtes Original die Dienststelle.
Pensionierung einer Kollegin der ersten Stunde der Frauen in der Schutzpolizei Niedersachsen
Ihr Weg bei der Polizei begann am 1. April 1981. Damals gehörte Regine Eikhoff zu den Pionierinnen, die als erste Frauen bei der Schutzpolizei in Niedersachsen antraten. Nach einer kurzen Zeit bei der Bereitschaftspolizei und einer kurzen Station in Ronnenberg wechselte sie im Jahr 1984 nach Barsinghausen. Ein späterer Versuch, von der Schutz- zur Kriminalpolizei in die KPI Hameln zu wechseln, zeigte ihr schnell, wo ihr Herz wirklich schlug: Es zog sie zurück in den Streifendienst.
Knapp 38 ihrer insgesamt fast 43 Dienstjahre verbrachte die zweifache Mutter schließlich in Barsinghausen und wurde dort zu einer echten Institution. Bei der feierlichen Verabschiedung durch Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten wurde deutlich, wie sehr Eikhoff die Dienststelle geprägt hat. Wer sie kennt, schätzt ihre legendäre, temperamentvolle und direkte Art. Sie gilt als absolut authentisch, trug das Herz auf der Zunge und war immer mit vollem Einsatz dabei. "Kurz gesagt: Regine ist eine Legende und ein Stück Dienststellengeschichte", hieß es aus dem Kreis der Kolleginnen und Kollegen.
Für den neuen Lebensabschnitt hat sich die frischgebackene Pensionärin bereits viel vorgenommen. Künftig bleibt mehr Zeit für ihre Familie, das Laufen, die Fitness und für ihre Katzen. Die Kolleginnen und Kollegen verabschiedeten sie mit den besten Wünschen für die Gesundheit und der festen Einladung, als gern gesehener Gast bei den regelmäßigen Ehemaligen-Treffen der Dienststelle vorbeizuschauen.








