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Kommunalwahl 2026 in Gehrden: Wie kann Gehrden such auf zunehmende Folgen des Klimawandels vorbereiten?

Gehrden. Am Sonntag, 13. September, finden in Niedersachsen die Kommunalwahlen statt. Auch in Gehrden wählen die Bürger einen neuen Rat. Mit diesen Standpunkten positionieren sich die Parteien und Wählergemeinschaften. (Teil 5/7).

Am 13. September gibt es einiges zu wählen. Neben Regionsversammlung und neuem Regionspräsidenten, geht es in Gehrden auch um einen neuen Stadtrat. Um die Positionen der verschiedenen Parteien und Wählergemeinschaften herauszufinden, hat die Redaktion den Parteien verschiedene Fragen gestellt.

Nicht alle Parteien haben innerhalb der Frist auf die Fragen reagiert.

Wie kann sich Gehrden auf zunehmende Hitze, Starkregen und andere Folgen des Klimawandels vorbereiten?

Die Linke: â€žWie müssen trockenheitsresistente Arten am Gehrdener Berg pflanzen, und mehr Versickerungsmöglichkeiten für Wasser bei Starkregen schaffen. Das letztere ist nicht trivial, dafür ist wahrscheinlich die Umwidmung bislang landwirtschaftliche genutzte Flächen erforderlich.“

SPD: â€žGehrden braucht konkrete Vorsorge statt bloßer Ankündigungen: mehr Grün und Schatten, entsiegelte Flächen, Rückhalte- und Versickerungsmöglichkeiten sowie ein wirksames Starkregen- und Wassermanagement. Am Gehrdener Berg wollen wir Wasser im Wald halten und den Umbau zu einem artenreichen, klimaresilienten Mischwald mit wissenschaftlicher Expertise vorantreiben.“

CDU: â€žGehrden muss Flächen entsiegeln, Schattenplätze schaffen und klimaresiliente Bäume pflanzen. Wir setzen auf moderne Wasserführung, Regenrückhalt, grüne Innenstadträume und Vorsorgekonzepte für Starkregen. Hitzeinseln sollen reduziert und Grünstrukturen gestärkt werden. Dazu passt unser Ansatz, Stadtentwicklung und Klimaschutz praktisch zu verbinden – etwa mit Begrünung und Photovoltaik beim geplanten Parkdeck sowie konkreten Naturschutzmaßnahmen am Gehrdener Wald.“

Grüne: â€žGehrden muss sich gezielt auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten. Dazu gehören eine klimaangepasste Stadtplanung, der Umbau zur Schwammstadt und die Umsetzung des Hitzeaktionsplans. Mehr Bäume, begrünte Dächer und Fassaden sowie der Erhalt von Frischluftschneisen schützen vor Hitze. Bei Starkregen helfen entsiegelte Flächen, Zisternen und Mulden. Ergänzend sollten das Klimaanpassungskonzept der Region und die KATWARN-App genutzt werden.“

FDP: â€žKeine weitere Bepflasterung der Innenstadt, eher Entsiegelung, Pflanzen von Bäumen, Beschattungskonzepte entwickeln, Begrünung von Fassaden und Dächern. (Schaffung von Schattenplätzen), Regenwasser über Mulden, Zisternen und Versickerungsflächen zurückhalten. Wir brauchen einen Starkregen- und Hitzeaktionsplan. In Gehrden sollte man die Expertisen der Aktionsgruppe zur Umsetzung der Agenda 2030 als Ratgeber miteinbeziehen.“

UWG: â€žDie UWG setzt sich dafür ein, dass Gehrden klimafest wird und sich frühzeitig auf Hitze, Starkregen und die Folgen des Klimawandels vorbereitet. Mehr Schatten auf dem Marktplatz und an Aufenthaltsorten, Bäume und Grünflächen, Trinkwasserstellen und Schattenspender sollen für Abkühlung sorgen. Öffentliche Gebäude sollen an heißen Tagen als Kühlräume dienen. Gehrden soll Schritt für Schritt zur Schwammstadt werden, die Wasser speichert, Hitze reduziert und für alle Generationen lebenswert bleibt.“ Die UWG reichte Ihre Antworten erst nach der Abgabefrist nach.