Anzeige

KRH stärkt die Neurologie in der Region

Die neue Chefärztin der Klinik für Neurologie am KRH Klinikum Agnes Karll Laatzen: Prof. Dr. Katharina Hein.

Laatzen.

Zum 1. Juni 2018 übernimmt Prof. Dr. Katharina Hein die Leitung der Klinik für Neurologie am KRH Klinikum Agnes Karll Laatzen. Hein ist Fachärztin für Neurologie, spezielle Neurologische Intensivmedizin und Notfallmedizin mit langjähriger universitärer Berufserfahrung. „Ich bin sehr froh, dass wir mit Frau Prof. Dr. Hein hier ein echtes fachliches Schwergewicht für uns gewinnen konnten“, betont KRH-Geschäftsführer Matthias Bracht. „Gerade von ihrer jüngsten beruflichen Station, der Klinik für Neurologie der Universitätsmedizin Göttingen, bringt sie sowohl Fach- als auch Führungsexpertise mit, die wir benötigen.“

Mit dieser Personalie richtet das Klinikum Region Hannover (KRH) sein Versorgungsangebot konsequent weiter an den sich verändernden Bedarfen der Bevölkerung in der Region Hannover aus. Gerade im Bereich der Behandlung von Schlaganfallpatienten geht das Unternehmen diesen Weg mit großer Zielstrebigkeit. „Wir versorgen unsere Patientinnen und Patienten möglichst spezialisiert und möglichst wohnortnah“, erläutert Medizin-Geschäftsführer Bracht: „Wir richten unsere Strukturen entlang dieser Maxime weiter aus. Gerade im Bereich der Behandlung von Schlaganfallpatienten nehmen wir an unseren Standorten in Laatzen und in der Nordstadt eine deutliche Zunahme von Patienten wahr. Neben der teleneurologischen Betreuung der anderen KRH Standorte erfordert dies gerade hier eine verstärkte personelle Konzentration.“ In der bisherigen Konzeption standen die beiden neurologischen Kliniken unter einer ärztlichen Leitung. „Mein Dank gilt hier Prof. Dr. Andreas Schwartz“, erklärt der Geschäftsführer. „Er hat über viele Jahre die herausfordernde Aufgabe der doppelten Leitungsfunktion hervorragend ausgefüllt und zusätzlich noch die teleneurologische Betreuung der anderen KRH Standorte etabliert.“

„Mit dem Aufbau der teleneurologischen Struktur innerhalb eines Regionsversorgers wie dem KRH haben wir medizinisches Neuland in Deutschland betreten“, verdeutlicht Schwartz. „Dies nachhaltig in der Fläche zu entwickeln und die wachsenden Versorgungsbedarfe in der Nordstadt zu befriedigen, erfordert meine weiteren Anstrengungen. Insofern freue ich mich sehr über die hoch kompetente Verstärkung im Bereich der Neurologie im Konzern.“

In Zukunft wird Prof. Schwartz die Klinik für Neurologie am KRH Klinikum Nordstadt und die KRH Teleneurologie leiten. Die Leitung der Klinik für Neurologie am KRH Klinikum Agnes Karll Laatzen übernimmt Prof. Hein. Nach dem Studium der Humanmedizin in Göttingen und klinischen Aufenthalten an der University of Toronto, Kanada und University of California San Diego, USA absolvierte sie bis 2011 ihre Facharztausbildung an der Universitätsmedizin Göttingen, wo sie sich 2012 als Heidenreich-von-Siebold Stipendiatin auf dem Gebiet der Multiplen Sklerose habilitierte. Hein ist derzeit Oberärztin an der Uniklinik Göttingen und leitet dort die Ambulanz für entzündliche Nervenerkrankungen und verantwortet die intensivmedizinische Betreuung von Schlaganfallpatienten. „Ich bin schon sehr gespannt auf meine neuen Aufgaben im Klinikum Region Hannover“, erklärt die Neurologin. „Eine gut aufgestellte und etablierte Abteilung von Prof. Dr. Schwartz zu übernehmen, bietet extrem gute Rahmenbedingungen für meinen Start.“

Am KRH reizt die Nervenspezialistin besonders die große Dynamik des Konzerns. “Die Behandlung des Schlaganfalls gehört zu den Kernkompetenzen der Klinik. Hier freue ich mich auf unsere gemeinsam zu entwickelnden weiteren Schritte am Standort Laatzen und im KRH Klinikum Ost. Außerdem ist mir eine Versorgung des gesamten Spektrums neurologischer Erkrankungen auf dem neuesten Stand wichtig. Dabei will ich mich an Studien und fachgerechte Empfehlungen orientieren, um die Effektivität der Behandlungen auf einem hohen Niveau zu halten. Dafür bietet das KRH durch die tiefe Vernetzung der Leistungsangebote über Standortgrenzen hinweg optimale Voraussetzungen.“ Auch die Ausbildung von jungen Ärzten und Studenten ist der Professorin ein besonderes Anliegen.

Hein ist verheiratet und hat zwei Kinder im schulpflichtigen Alter. Ihre wenige Freizeit verbringt sie am liebsten im Kreis ihrer Familie und ihrer Freunde. Abschalten kann sie am besten beim Sport.