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Renntag zum 53. Bürgerpreis: Gehrden wird zur Hochburg des Radsportes

Klassiker im Radsport: Der 53. Bürgerpreis der Stadt Gehrden mit sechs Rennen am kommenden Sonntag.

Gehrden.

6Der Hannoversche Radsport-Club (HRC), der Bürgerpreis der Stadt Gehrden und Cheforganisator Reinhard Kramer: Drei Begriffe stehen seit über 50 Jahren für eines der wichtigsten Radsportereignisse in Norddeutschland. Am Sonntag, 11. Juni, erfährt der Bürgerpreis der Stadt Gehrden seine 53. Auflage. Damit steht die Burgbergstadt wieder im Zeichen des norddeutschen Radsportgeschehens. Nachdem der Klassiker im Vorjahr kurzfristig wegen Baumaßnahmen zur Innenstadtsanierung im Streckenbereich abgesagt werden musste, ist die Strecke in diesem Jahr wieder renntauglich.

Start und Ziel ist wie immer in der Gartenstraße. Von hier führt der anspruchsvolle Rundkurs mit scharfen Kurvendurchfahrten, kurzen Anstiegen und langen schnellen Abfahrten über die Große Bergstraße, Kleine Bergstraße, Schäfereiweg, Große Bergstraße, Neue Straße und Calenberger Straße wieder auf die Zielgerade in der Gartenstraße.
Insgesamt sechs Rennen stehen auf dem Veranstaltungsplan des vom Hannoverschen Radsport Clubs (HRC) organisierten Sportevents auf dem rund 1,3 Kilometer langen Rundkurs. Um 13.30 Uhr wird das erste Rennen „Preis der KSG“ für U19-Fahrer und die Seniorenklasse auf der Gartenstraße gestartet. Um 14.45 Uhr warten die Nachwuchsklassen „U11“ und „U13“ zum „Avacon–Nachwuchspreis“ auf den Startschuss. Danach haben die Anfänger die Chance, ihr Können auf dem Rennrad unter Beweis zu stellen. Bei dem Anfängerrennen über drei Runden werden „Fette Reifen-Räder“ und Rennräder getrennt gewertet. „Eine gute Gelegenheit, sein Talent als Rennsportler auf die Probe zu stellen. Der Gehrdener Radprofi Grischa Niermann hat auch einmal so angefangen“, sagt Organisationsleiter Reinhard Kramer. In diesem Jahr werden Grischas Söhne Fin und Luca versuchen, ihrem Vater nachzueifern.
Die Jugendklassen U15 und U17 bestreiten ab 15.30 Uhr den „Preis von ROSSMANN“ über 20 und 25 Runden. Als Spaßwettbewerb ist das fünfte Rennen des Tages anzusehen, bei dem sich Viererteams von Gehrdener Vereinen, Firmen und Sponsoren um den „Bürgermeisterpokal“ bewerben. Den Abschluss des Renntages bildet der „Preis der Volksbank“ mit einem Eliterennen über 65 Kilometer. Der Startschuss zum Höhepunkt des Radsporttages ist um 17 Uhr.
Der „Bürgerpreis der Stadt Gehrden“ zählt zu den ältesten Rennstrecken im norddeutschen Radsport und gilt als eine der schwersten Strecken Norddeutschlands. Die Organisatoren erwarten weit über 100 Radsportler sowie viele Besucher am Start/Ziel und am Straßenrand, die die Rennen auf dem schwierigen Kurs verfolgen.