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Weiterer Hilfstransport erreicht Barsinghausens Partnerstadt – 5.000 Flüchtlinge harren in Kovel aus

Quelle: Stadt Barsinghausen.

Barsinghausen. Am vergangenen Wochenende hat ein weiterer Hilfstransport aus Barsinghausen die Stadt Kovel erreicht. Beladen war der Sattelzug mit mehr als 22 Tonnen an Hilfsgütern. Das Fahrzeug ist Berichten aus der Partnerstadt zufolge am darauffolgenden Montag entladen worden. .

„Wir haben bei diesem Transport dank der Unterstützung des Vereins Kinderhilfe Ukraine und einer Glaubensgemeinschaft insgesamt 25 Generatoren zur Stromerzeugung nach Kovel bringen können“, freute sich Bürgermeister Henning Schünhof. Die Aggregate werden dringend benötigt, weil in der Partnerstadt seit Monaten die Energieversorgung nur phasenweise gelinge. „Aufgrund der russischen Angriffe auf die Infrastruktur muss dort der Strom regelmäßig für eine gewisse Zeit abwechselnd für einzelne Stadtteile abgeschaltet werden.“ Umso größer sei seine Freude, dass es jetzt gelungen sei, die Stromgeneratoren nach Kovel zu bringen, so Henning Schünhof weiter.

Außer den Aggregaten sind wie bereits bei vorherigen Hilfstransporten in der Hauptsache Nahrungsmittel, Bekleidung und medizinische Produkte in Barsinghausens Partnerstadt geschickt worden. „Da sich aktuell immer noch rund 5.000 Flüchtlinge aus dem Osten der Ukraine in Kovel aufhalten und unsere dortigen Kolleginnen und Kollegen davon ausgehen, dass diese Familien langfristig dort bleiben werden, haben wir jetzt auch Elektrogeräte für den Alltag, Spielsachen und Kinderbücher mitgegeben“, berichtet Stadtsprecher Benjamin Schrader. Ziel sei es, dass die Betroffenen so schnell wie möglich ein annähernd normales Leben in Kovel führen können. Dazu werden in der ukrainischen Stadt aktuell auch mehrere Bauprojekte vorbereitet und umgesetzt. Zudem solle mit der erneuten Hilfslieferung von Büchern, Spielsachen und Sportartikeln auch die Kinderbetreuung in der Partnerstadt unterstützt werden.

„Mich machen die Nachrichten unserer Freundinnen und Freunde aus Kovel nach wie vor betroffen – auch nach mehr als einem Jahr Krieg“, betonte Bürgermeister Henning Schünhof. Er selbst verfolge regelmäßig das Geschehen in den dortigen Online-Medien und sei immer wieder fassungslos angesichts des Leids in der Partnerstadt. Deshalb sei es aus seiner Sicht auch äußerst wichtig, dass Barsinghausen die Hilfe für Kovel fortsetze. „Mein Amtskollege Igor Chaika berichtet mir dann immer, wie wichtig diese Lieferungen für die Menschen in der Stadt sind, auch wegen der symbolischen Bedeutung und der Hoffnung, die sie den Menschen geben.“