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Kommunalwahl 2026 in Gehrden: Was müsste sich in der Stadtverwaltung verändern, damit Entscheidungen schneller getroffen werden?

Gehrden. Am Sonntag, 13. September, finden in Niedersachsen die Kommunalwahlen statt. Auch in Gehrden wählen die Bürger einen neuen Rat. Mit diesen Standpunkten positionieren sich die Parteien und Wählergemeinschaften. (Teil 2/7)

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Am 13. September gibt es einiges zu wählen. Neben Regionsversammlung und neuem Regionspräsidenten, geht es in Gehrden auch um einen neuen Stadtrat. Um die Positionen der verschiedenen Parteien und Wählergemeinschaften herauszufinden, hat die Redaktion den Parteien verschiedene Fragen gestellt.

Nicht alle Parteien haben innerhalb der Frist auf die Fragen reagiert.

Was müsste sich in der Stadtverwaltung verändern, damit Entscheidungen schneller getroffen werden?

CDU: â€žEntscheidungen werden schneller durch eine zentrale Verwaltung an einem Standort,digitale Prozesse, klare Zuständigkeiten und verbindliche Bearbeitungsfristen. Der Rathausanbau soll Wege verkürzen und Kompetenzen bündeln. Wir wollen moderne Online-Services, digitale Anträge, weniger Bürokratie sowie eine Servicekultur, die Anliegen zügig, pragmatisch und transparent bearbeitet.“

Grüne: â€žFlache Hierarchien schaffen, Sachbearbeiter*innen mehr Entscheidungskompetenz geben. Die Angst vor Fehlern führt aktuell dazu, dass Vorgänge zur Absicherung über viele Tische wandern. Einsetzen von projektorientierten Teams Bearbeitungszeiten für Anträge zeitlich befristen. Wenn der Antrag nicht innerhalb der gesetzten Frist bearbeitet wurde, gilt er automatisch als genehmigt. Anteil der Digitalisierungsprozesse mit entsprechender Beratung erhöhen."

FDP: â€žGehrden sollte Entscheidungswege verkürzen. Zuständigkeiten klarer festlegen, Prozesse digitalisieren und Anträge möglichst ohne Medienbrüche bearbeiten. Außerdem sollten Fachbereiche stärker zusammenarbeiten und für wichtige Projekte feste Verantwortliche mit klaren Fristen benannt werden. Das passt auch zu den bereits formulierten Zielen der Stadt, Prozesse zu optimieren und Digitalisierung auszubauen.“

Die Linke: â€žDarauf, wie schnell der Rat Entscheidungen fällt, hat die Stadtverwaltung selbst kaum Einfluss. Externe Gutachter zu beauftragen, braucht zwar länger, ist aber preisgünstiger, als wenn die Stadt selbst Fachkräfte dafür einstellt. Und als Politiker auf die Expertise von Fachkräften zu verzichten, ist in vielen Fällen zu riskant.“

SPD: â€žEntscheidungen dauern oft zu lange, weil Zuständigkeiten unklar, Abläufe kompliziert und Projekte nicht konsequent gesteuert werden. Wir wollen klare Verantwortlichkeiten, verbindliche Zeitpläne, digitale und transparente Verfahren sowie frühzeitige Abstimmungen zwischen Verwaltung, Politik und Betroffenen. Anträge des Rates müssen nachvollziehbar bearbeitet und Beschlüsse konsequent umgesetzt werden.“

UWG: â€žAls UWG erhoffen und erwarten wir eine deutliche Beschleunigung von Entscheidungsprozessen durch eine konsequente Digitalisierung der Verwaltung. Gleichzeitig braucht es aber auch ausreichendes und qualifiziertes Personal, dass die Entscheidungen vorbereitet, prüft und trifft. Hier sehen wir ganz besonders im Fachbereich 3 Bauen und Umwelt die Notwendigkeit offene Stellen zu besetzen.“ Die UWG reichte Ihre Antworten erst nach der Abgabefrist nach.

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