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Sanierung der Möllerburgkreuzung - Vier Monate Bauzeit und einmonatige Vollsperrung

Archivbild.

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Wennigsen. Die Möllerburgkreuzung (L390/L391) in Wennigsen steht vor einem umfassenden Umbau. Ziel der Maßnahme ist es, die Verkehrsführung übersichtlicher zu gestalten, die Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger deutlich zu verbessern und zugleich die Fahrbahn grundlegend zu sanieren.

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Vergabeverfahren läuft noch

Die Ausschreibung der Bauarbeiten ist bereits erfolgt, erklärt Bürgermeister Ingo Klokemann auf Nachfrage der Redaktion, auch die sogenannte Submission hat stattgefunden. Derzeit prüft das Rechnungsprüfungsamt die eingegangenen Unterlagen. Die finale Entscheidung über die Vergabe steht allerdings noch im Verwaltungsausschuss aus.

Erst nach Abschluss dieses Verfahrens kann die Gemeinde verbindlich grünes Licht für den Baustart geben.

Geplanter Baustart im April

Nach Angaben der Gemeinde wird angestrebt, noch im April mit den Arbeiten zu beginnen. Der tatsächliche Termin hängt jedoch von zwei entscheidenden Faktoren ab: dem Abschluss des Vergabeverfahrens und den laufenden Abstimmungen zur künftigen Verkehrsführung während der Bauphase.

Insbesondere für den Busverkehr und die geplanten Umleitungsstrecken müssen tragfähige Lösungen gefunden werden. Hierzu steht die Gemeinde in engem Austausch mit Regiobus und der Unteren Straßenverkehrsbehörde. Sollten sich in diesen Punkten Verzögerungen ergeben, könnte sich der Baustart in den Mai verschieben.

Bauzeit von rund vier Monaten

Für die gesamte Maßnahme ist eine Bauzeit von etwa vier Monaten vorgesehen. Die unvermeidliche Phase der Vollsperrung soll nach Möglichkeit in die Ferienzeit gelegt werden, um die Auswirkungen auf den Berufs- und Schulverkehr möglichst gering zu halten.

Während der gesamten Bauzeit wird der Verkehr über eine großräumige Umleitung geführt, die jeweils an die einzelnen Bauabschnitte angepasst wird.

Drei Bauabschnitte geplant

Die Arbeiten werden in drei Abschnitten umgesetzt. Zunächst erfolgt eine halbseitige Sperrung der Kreuzung. In dieser Phase wird der Verkehr einstreifig von Westen nach Osten geführt, während der nördliche und südliche Bereich der Kreuzung umgebaut werden.

Im zweiten Abschnitt ist eine rund einmonatige Vollsperrung erforderlich. In dieser Zeit werden die Asphaltarbeiten durchgeführt sowie neue Markierungen aufgebracht.

Abschließend folgen Arbeiten in der Danquardstraße außerhalb des direkten Kreuzungsbereichs.

Verbesserungen für Rad- und Fußverkehr

Ein besonderer Fokus liegt auf der Sicherheit für Radfahrende und Fußgänger. Der bisherige Rechtsabbieger an der südwestlichen Ecke wird zu einem getrennten Geh- und Radweg umgebaut. Auch an der nordwestlichen Ecke entsteht ein neuer kombinierter Geh- und Radweg.

Darüber hinaus wird die Lichtsignalanlage vollständig erneuert. Geplant sind zusätzliche Signalgeber und Anforderungstaster, insbesondere für den Radverkehr.

Fahrbahnsanierung und neue Markierungen

Neben den Veränderungen an der Verkehrsführung wird die Straßendecke im gesamten Kreuzungsbereich sowie in den einmündenden Straßen erneuert. In der Danquardstraße wird die Deckschicht saniert, außerdem wird der einseitige Gehweg bis zum Fußgängerüberweg neu hergestellt.

Neue Markierungen sollen künftig für mehr Übersichtlichkeit und zusätzliche Sicherheit sorgen.

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