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Kommunalwahl 2026 in Barsinghausen: Welche Angebote brauchen Jugendliche und Senioren? (5/7)

Quelle Logos: jeweilige Partei.

Barsinghausen. Am Sonntag, 13. September, finden in Niedersachsen die Kommunalwahlen statt. Auch in Barsinghausen wählen die Bürger einen neuen Rat. Mit diesen Standpunkten positionieren sich die Parteien und Wählergemeinschaften.

Am 13. September gibt es einiges zu wählen. Neben Regionsversammlung und neuem Regionspräsidenten, geht es in Barsinghausen auch um einen neuen Stadtrat. Um die Positionen der verschiedenen Parteien und Wählergemeinschaften herauszufinden, hat die Redaktion den Parteien verschiedene Fragen gestellt. Jeden Werktag wird eine Frage von den Parteien beantwortet, sodass die Antworten direkt verglichen werden können.

Welche Angebote brauchen Jugendliche und Senioren?

AfB-WG: "Jugendliche brauchen mehr attraktive, sichere Treffpunkte und Freizeitangebote, um Perspektiven zu schaffen. Senioren benötigen gute Erreichbarkeit, Barrierefreiheit ggf. auch bei zunehmender Digitalisierung des Bürgerservices des Rathauses, Begegnungsorte und Unterstützung im Alltag. Generationenübergreifende Angebote stärken Zusammenhalt und Lebensqualität. Auf die Zusammenarbeit mit dem neu zu wählenden Jugendparlament freuen wir uns und festigen sie mit dem Seniorenrat."

Die Linke: "Wir setzen uns als Linke für ein größeres Angebot von Begegnungsstätten, die für alle Bevölkerungsgruppen geöffnet sind, ein. Darüber hinaus fordern wir zuverlässige Kinder- und Jugendarbeit, die Förderung von jungen Initiativen wie der queeren Jugendgruppe sowie Mehrgenerationenangebote."

UWG: "Angebote von was? Bildungszugang, Sport, Freizeit, Gesundheit? Der Zugang zu Jugendlichen wird immer schwieriger, da diese sich zunehmend auf ihre „Scheinwelt“ die sozialen Medien konzentrieren und sich augenscheinlich für Angebote seitens der Politik überhaupt nicht interessieren. Für Senioren steht aus Sicht der UWG an erster Stelle eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung und der Mobilität. Wir glauben nicht, dass die Senioren nicht selber wüssten, wie sie Ihre Zeit sinnvoll verbringen sollten."

AfD: "Die finanzielle Lage der Kommunen ist vor allem als Folge bundespolitischer Entscheidungen zu sehen. Ursachen sind unter anderem die Energiepolitik, Migration, die Corona-Maßnahmen, Ausgaben im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg, Sanktionen gegen Russland, die Verkehrswende sowie das Heizungsgesetz. Kommunen könnten diese Entwicklungen nicht ausgleichen. Uns erstaunt die Naivität Ihres Fragenkatalogs. Kommunen sind nicht in der Lage, die Folgen einer Planwirtschaft abzufedern."

SPD: "Das Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche wurde bereits erweitert und verbessert, so durch die Übernahme des Cafés „Junges Basche“. Auf Klein Basche wird bald der Anbau fertig gestellt. Wir möchten untersuchen, ob insbesondere ältere Jugendliche ausreichend berücksichtigt werden. Dafür möchten wir mit dem zukünftigen Jugendparlament zusammenarbeiten. Unser Ziel ist es, attraktive Aufenthaltsorte und niedrigschwellige Sportmöglichkeiten möglichst in allen Ortsteilen zu schaffen."

CDU: "Jugendliche brauchen wohnortnahe Treffpunkte, Freizeitangebote und echte Mitsprache. Deshalb unterstützen wir ein handlungsfähiges Jugendparlament und eine starke Jugendarbeit in allen Ortsteilen. Senioren brauchen gute Erreichbarkeit, Begegnungsmöglichkeiten und Unterstützung im Alltag. Unser Ziel ist ein Barsinghausen, in dem Jung und Alt aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können – miteinander statt nebeneinander."

Grüne: "Wichtig ist eine gute, hörbare Interessensvertretung durch die jeweiligen Gruppen selbst (Jugendparlament, Seniorenbeirat). Die Stadt stärkt die Angebote der Jugendpflege, aber auch von Vereinen und Verbänden, die in der Jugendarbeit tätig sind, gleiches gilt für die Arbeit mit Senioren. Dazu gehören attraktive Räume für beide Zielgruppen, moderne Skateranlagen, Jugendräume, Klein Basche, Begegnungsstätten aber auch Hauptamtliche und die Förderung des Ehrenamts."

FDP: "Eine Kommune braucht Angebote für alle Generationen. Die FDP setzt sich für Angebote für alle Generationen ein. Während die Kernstadt über mehrere Jugendtreffs verfügt, fehlen vergleichbare Angebote in den Ortsteilen. Dort sollen Vereine und Feuerwehren weiter gestärkt werden. Das Jugendparlament soll die Beteiligung junger Menschen fördern. Für Senioren fordert die FDP mehr Begegnungsorte und Dorfgemeinschaftshäuser sowie den Ausbau barrierefreier Wege und weiterer Bewegungs- und Aufenthaltsflächen auch in den Ortsteilen."