Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Barsinghausen. „Wir werden unser Kind Adolf nennen.“ Die Deister-Freilicht-Bühne hat am heutigen Freitagabend (5. August) die Premiere ihrer Komödie „Der Vorname“ gefeiert. Damit ist die Saison komplettiert und alle Stücke auf der Bühne. Am 5. Juni feierte der Märchenklassiker „Aladin und die Wunderlampe“ und am 8. Juli die Sommerkomödie „Maria, ihm schmeckt´s nicht“ Premiere. Am 30. Juli freute sich die Freilicht-Bühne über ihren 10.000 Besucher.

Anzeige
Anzeige

Das bissige, aber humorvolle Stück basiert auf dem französischen Stück von Alexandre de La Patellière und Matthieu Delaporte aus dem Jahr 2010. 2012 folgte eine französische Verfilmung. 2018 folgte eine deutsche Neuverfilmung von Sönke Wortmann.

Die französische Komödie besticht durch ihre schnellen, manchmal bissigen, aber stets intelligenten und witzigen Dialoge. Und dadurch, dass man sich als Zuschauer immer wieder bei dem Gedanken ertappt: „Das könnte auch meine Familie sein.“ Vor gut 400 Zuschauern führte das Ensemble Delphine Hindemitt, Robin Jantos, Malte Großestrangmann, Timo Karasch und Nele Balke das Stück vor einem begeisterten Publikum auf. Unter der Regie von Elisabeth Frank und Ullrich Matthaeus eskaliert der Streit um die Wahl des Vornamens dann auf der Bühne. Der Freundeskreis reagiert geschockt auf die Ankündigung, dass die werdenden Eltern Vincent und Anna ihr Kind Adolf nennen wollen. Vincent ist kein Rechter, will sich von den Nazis aber nicht den Namen wegnehmen lassen. Es beginnt ein wilder Ritt durch Geheimnisse, Enthüllungen und andere Katastrophen.

Bis Mitte September laufen die drei Stücke auf der Deister-Freilicht-Bühne. Informationen zu Tickets und Termine sind auf der Internetseite der Deister-Freilicht-Bühne zu finden.

Anzeige