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Vom Polizeischulgelände zum Wohnquartier: Die nächsten Schritte stehen an

Wennigser Mark: Gundlach kann Planungen für Wohnquartier vorantreiben.

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Wennigser Mark. Im September 2021 kaufte das hannoversche Immobilienunternehmen Gundlach das Gelände der ehemaligen Polizeischule in der Wennigser Mark für 5.410.000 Euro. Ein Brand im November 2023 beschädigte die leer stehende Sporthalle und Teile des Hauptgebäudes. Nun gibt es einige Neuigkeiten zu den Planungen.

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Es ist ein weiterer Schritt in Richtung Planungssicherheit. Dies gaben Gemeindeverwaltung und Vertreter des Immobilienunternehmens Gundlach vor Ort bekannt. Jüngst wurde das Zielabweichungsverfahren positiv entschieden. Damit ist ein wichtiger Schritt für die weiteren Planungen des Areals erreicht.

Rechtlich sieht es vonseiten der Region Hannover so aus, dass Ortschaften sich nur um 5 Prozent vergrößern dürfen, in Ausnahmefällen um 7 Prozent. Dies hätte dazu geführt, dass die gut 5,3 Hektar große Fläche der Polizeischule zunächst nur zu 60 Prozent nutzbar gewesen wäre. Dies hätte zu weiteren Verzögerungen und höheren Kosten geführt.

Nadine Otto, Geschäftsführerin von Gundlach, zeigte sich daher erfreut über die schnelle positive Entscheidung des Zielabweichungsverfahrens. „Sie schafft eine wichtige Grundlage, um die Planungen für unser Projekt in der Wennigser Mark gemeinsam mit der Gemeinde weiter voranzubringen“, so Otto.

Der Sonderbau selbst war der Grund dafür, dass binnen weniger Wochen grünes Licht für das Zielabweichungsverfahren von den Behörden kam. Die Fläche ist bereits erschlossen und bebaut und die Wennigser Mark hat im Grunde keine anderen Erweiterungsmöglichkeiten. Daher konnte von den Vorgaben der 5 beziehungsweise 7 Prozent abgewichen werden.

Bebauungsplan muss angepasst werden

Nun stehen die nächsten Schritte im Bebauungsplanverfahren an, in denen die konkreten Rahmenbedingungen für die Entwicklung des Quartiers festgelegt werden. Der Bebauungsplan muss nun noch für Wohnungsbau angepasst werden. Die Planungen von Gundlach, die in Absprache mit Gemeinde und Ortschaft entstehen, laufen parallel.

Genauere Informationen zu den Planungen gab Gundlach nicht bekannt. Nur so viel: Man plane derzeit etwa 130 bis 150 Wohneinheiten. Die ersten Konzepte sehen ein nachhaltiges Wohnquartier in idyllischer Lage am Waldrand vor. Unterschiedliche Wohnformen sollen eingeplant werden.

Baubeginn noch nicht absehbar

Einen möglichen Baubeginn möchte Gundlach noch nicht konkret nennen. Die weiteren Planungen laufen und die Kostensteigerungen müssten bedacht werden, um letztendlich noch wirtschaftlich bauen zu können. „Es lässt sich noch nicht konkretisieren“, so Geschäftsführerin Otto.

Die verschiedenen Höhenlagen seien planerisch eine Herausforderung, wenngleich diese auch kreativ genutzt werden könnten. Nach aktuellem Stand soll die alte Lkw-Halle bestehen bleiben und als Parkgarage für das Quartier genutzt werden.

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